Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
4,5 Millionen Euro für Kunstquartier in Göttingen

Göttinger Antrag überzeugt Jury 4,5 Millionen Euro für Kunstquartier in Göttingen

4,5 Millionen Euro für Göttingen – mit dieser Summe will der Bund nach Tageblatt-Informationen das Projekt „Kunstquartier (KUQUA)“ fördern. Damit sollen ein modernes Galeriegebäude sowie die Erhaltung bereits vorhandener Bausubstanz an der Düsteren Straße ermöglicht werden.

Voriger Artikel
Weihnachtsbeleuchtung in Göttingen zum Weihnachtsmarkt-Beginn
Nächster Artikel
Bührener Rentner bilden mobile Einsatztruppe

Gerhard Steidl zeigt Rolf-Georg Köhler (SPD) und Thomas Opperman (SPD) das Günter-Grass-Archiv und das entstehende Kunstquartier.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Der Göttinger Antrag habe die Jury überzeugt, äußerte der Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann (SPD), und: „Das Kunstquartier kann ein Publikumsmagnet werden und der Innenstadt neue Schubkraft geben.“

Oppermann hatte Verleger Gerhard Steidl, treibende Kraft hinter dem Projekt, und dem neuen Göttinger Oberbürgermeister Rolf-Georg-Köhler (SPD) am Dienstagmittag die Nachricht vom positiven Förderbescheid selbst überbracht. Der Chef der SPD-Bundestagsfraktion ist überzeugt: „Im Bereich der modernen Kunst hatte Göttingen immer eine Lücke im Kulturangebot, die jetzt geschlossen werden könnte.“

„Wir sind hocherfreut“
Das Fördergeld für das „Kunstquartier“ stammt aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“, das das Bundesbauministerium verantwortet. Der Schwerpunkt der Förderung soll dabei auf der Erhaltung historisch wertvoller Gebäudesubstanz gelegt werden. „Wir sind hocherfreut, dass wir Förd ermittel des Bundes in einer solchen Größenordnung für unsere Stadt einwerben konnten“, sagte Köhler.

„Unser Konzept hat voll überzeugt. Mit dem Kunstquartier Göttingen können wir jetzt ein Projekt von nationaler Bedeutung umsetzen. Natürlich müssen wir uns genau mit den Förderbedingungen auseinandersetzen, die wir noch nicht kennen. Aber wir freuen uns auf die vor uns liegende Arbeit an einem Vorhaben, das Kunst und Kultur in und aus Göttingen jetzt deutschlandweit Ausstrahlung verschafft.“

Ankergebäude des Kuqua soll ein neues dreigeschossiges Ausstellungsgebäude auf dem Grundstück Düstere Straße 7 mit rund 350 Quadratmetern Grundfläche werden. Unter anderem sind laut Kuqua-Beschreibung darüber hinaus geplant: im Innenhof Platz für Skulpturenausstellungen und ein Café und weitere Ausstellungsflächen in der Nikolaistraße.

Von Christoph Oppermann und Andreas Fuhrmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ratsfraktionen sprechen sich für das Projekt aus
Foto: Die Parteien im Göttinger Rat begrüßen die Bundesförderung in Höhe von 4,5 Millionen Euro für das Göttinger Kunstquartier (Kuqua) zwischen Düsterer Straße und Nikolaistraße.

Die Parteien im Göttinger Rat begrüßen die Bundesförderung in Höhe von 4,5 Millionen Euro für das Göttinger Kunstquartier (Kuqua) zwischen Düsterer Straße und Nikolaistraße grundsätzlich. Warnungen kommen aber von der CDU/FDP-Gruppe: So würden die jährlichen „sechsstelligen“ Unterhaltungskosten unter die sogenannten freiwilligen Leistungen fallen.

mehr
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016