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40 Linke überfallen Neonazis

Göttingen 40 Linke überfallen Neonazis

Eine Gruppe von offenbar Linksautonomen hat am Sonntagabend in einem Lokal am Groner Tor in der Göttinger Innenstadt eine Gruppe von Mitgliedern des "Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen" überfallen. Wie die Polizei bestätigt, wurden mehrere Rechte um den NPD-Landratskandidaten Jens Wilke verprügelt.

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„Von Nachbarn für Nachbarn“
Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Wie Wilke selbst unmittelbar nach der Auseinandersetzung via Facebook berichtet, seien die fünf Männer und eine Frau gegen 18.20 Uhr von mehreren der teils vermummten Angreifer geschlagen worden. Dabei habe die Gruppe "nur mal spontan ein Bierchen trinken" wollen. Offenbar hatte sich die Anwesenheit der Rechtsradikalen schnell herumgesprochen. Die Opfer hätten Strafanzeige erstattet, sagt Wilke. Die Polizei habe daraufhin erklärt, für die Sicherheit der Gruppe nicht sorgen zu können. Wilke behauptet, man habe daraufhin "Stadtverbot" erhalten.

Die Polizei bestätigte auf Tageblatt-Anfrage den Vorfall. Eine Person sei durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt worden und musste im Uniklinikum behandelt werden. Offenbar hätten sich die Angegriffenen durch Tritte und Schläge gewehrt, sagt Polizeisprecherin Jasmin Kaatz. Verletzte auf Seiten der mutmaßlich Linken seien nicht bekannt. Die Zahl der vermummten Angreifer gibt die Polizei mit 40 bis 50 an. Wilke spricht von 30. Die Linken seien schließlich geflohen. Zu dem angeblichen Stadtverbot gibt die Polizei derzeit keine Auskunft.

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Nach Angriff auf NPD-Gruppe
NPD Demo und Gegenprotest vor dem Göttinger Bahnhof.

Am Tag nach dem gewalttätigen Angriff von bis zu 50 linksautonomen Vermummten auf eine Gruppe NPD-Wahlkämpfer laufen die Vernehmungen von Opfern und Zeugen. Die Polizei bestätigte am Montag, nach der Tat eine 23-jährige mutmaßlichen Angreiferinnen festgenommen und verhört zu haben.

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