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400 Arbeitsplätze und 60 Millionen Euro

Ikea 400 Arbeitsplätze und 60 Millionen Euro

Das Unternehmen Ikea ist offenbar wieder fest entschlossen, sich in Göttingen niederzulassen. Und die Vorstellungen der weltweit agierenden Einrichtungshaus-Kette werden immer konkreter – zum genauen Standort, zu möglichen Arbeitsplätzen und zur Größe des Marktes. 

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Immer konkreter auch für den Standort Göttingen: eines von 253 Ikea-Einrichtungshäusern in 24 Ländern weltweit.

Quelle: Ikea

Festhalten will Ikea auch an einem zusätzlichen Kompetenzzentrum, das anfangs als Furniture Competence Center (FCC) bezeichnet wurde und jetzt Homepark heißt. Die Expansionsabteilung von Ikea führt Göttingen inzwischen in Veröffentlichungen und im Internet als „Einrichtungshaus in Planung“. Und dazu gibt es weitere Angaben:

• Standort: Hermann-Kolbe-Straße.

• Grundstücksfläche etwa  140 000 Quadratmeter.

• Bruttogeschossfläche etwa 32 000 Quadratmeter.

• Investitionssumme etwa 40 Millionen Euro (und 20 Millionen Euro für einen Homepark).

• Mitarbeiter: etwa 250 (und etwa 150 in einem geplanten Homepark).

• Parkplätze: etwa 2000 insgesamt.

• Eröffnung: noch kein Termin geplant.

Der geplante Homepark neben dem eigentlichen Einrichtungshaus ist umstritten. Händler aus dem Raum Göttingen sehen darin eine zu große Konkurrenz – nicht nur für die Innenstadt. In seinen Homeparks will Ikea Geschäftsräume errichten und vermietet sie nach eigenen Angaben an „Einzelhändler rund um das Thema Wohnen“. Zu letzteren gehören Warenangebote wie „Möbel, Küchen, Polster und ledersofas, Unterhaltungselektronik, Teppiche und Tapeten, Wohnaccessoires, Kaminstudio oder Bad und Sanitär“.

Verzögerung durch EU-Gesetz

Ein neues EU-Gesetz hatte die Ikea-Ansiedlung im vergangenen Jahr ins Stocken gebracht. Nach EU-Vorgabe sollten künftig nicht nur große Bauaufträge einer Kommune europaweit ausgeschrieben werden, sondern auch der Verkauf städtischer Flächen. Göttingen hätte das vorgesehene Areal dann nicht gezielt und direkt an Ikea verkaufen können. Andere Interessenten hätten die Fläche meistbietend für ihre Zwecke kaufen können. Diese Einschränkung ist inzwischen vom Tisch. Ikea hat zudem in einem Brief an die Göttinger CDU-Fraktion erklärt, dass das Unternehmen weiterhin am Standort Göttingen interessiert sei – „aus marktwirtschaftlichen Überlegungen“ aber auf jeden Fall mit FCC beziehungsweise Homepark.

Ulrich Schubert

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Tageblatt-Interview

Ikea ist weiter am Standort Göttingen interessiert und will hier auf jeden Fall auch ein Kompetenzzentrum errichten. Ulrich Schubert hat Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) zum Stand der Verhandlungen und zur Position der Stadt befragt. 

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