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400.000 Euro für ehemalige Göttinger Voigtschule

Bauausschuss diskutiert 400.000 Euro für ehemalige Göttinger Voigtschule

Für 400 000 Euro will die Stadtverwaltung das Gebäude der ehemaligen Voigtschule an der Bürgerstraße an das Goethe-Institut verkaufen. Ein entsprechendes Ankaufangebot seitens des Institutes liegt vor. Dieser Kaufpreis ist nach Tageblatt-Informationen in der Beschlussvorlage genannt, die der Bauausschuss am Donnerstag, 5. März, im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung verabschieden will.

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Für die ehemalige Voigtschule an der Bürgerstraße hat das Goethe-Institut ein Kaufangebot in Höhe von 400 000 Euro abgegeben.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. In der Vorlage gibt die Verwaltung den Buchwert des unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Schulgebäudes zum 1. Januar mit 373 000 Euro an. Zu dem Verkauf gehört ein 3270 Quadratmeter großes Grundstück. Der Bodenrichtwert liegt hier bei 185 Euro pro Quadratmeter, was einen theoretischen reinen Grundstückswert von rund 605 000 Euro bedeutet. Nach Verwaltungsvorlage soll der Stadtverwaltung ein Wiederkaufsrecht zu den jetzigen Vertragsbedingungen für die nächsten 20 Jahre eingeräumt werden, für den Fall, dass das Goethe-Institut das Gebäude verkaufen will. Die Verwaltung betont den hohen Stellenwert, den das Goethe-Institut wegen seiner integrativen und kulturellen Tätigkeiten in Göttingen erlangt hat. Daher sei es für die Stadt außerordentlich wichtig, den Standort des Institutes in Göttingen zu erhalten und zu fördern.

Gegenüber dem Tageblatt hatte Stadtbaurat Thomas Dienberg von einem hohen Sanierungsbedarf für den jetzigen Sitz des Institutes im Fritjof-Nansen-Haus an der Merkelstraße 4 gesprochen. Vor allem sei die Haustechnik veraltet. Eine Sanierung etwa der Heizung würde „ins Geld gehen“. Auch sei die Gebäudestruktur nicht mehr zeitgemäß. Ein neuerer Anbau sei energetisch „hoch problematisch“. Ein möglicher Verkauf des Hauses sei aber angesichts der Lage „kein großes Problem“.

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