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409 Teilnehmer bei 24-Stunden-Schwimmen

Freibad Brauweg in Göttingen 409 Teilnehmer bei 24-Stunden-Schwimmen

Es ist ein Rekord: 409 Schwimmer sind an diesem Wochenende unermüdlich Bahn für Bahn durch das Sportbecken im Freibad am Brauweg gezogen – auch in der Nacht. Weit mehr als eine Million Kilometer haben sie gemeinsam beim dritten 24-Stunden-Schwimmfestivals der DLRG-Ortsgruppe Göttingen geschafft.

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Im Freibad Brauweg in Göttingen läuft das 24-Stunden-Schwimmen der DLRG.

Quelle: CH

Göttingen. Die letzten vier Minuten laufen, aber immer noch sind am Sonntag gegen 11 Uhr 32 Schwimmer im Wasser und ziehen mit rhythmischen Armschlägen ihre letzten Bahnen. Ein wenig erschöpft steigt Manuela Krehbein aus dem Wasser und lächelt doch zufrieden: 16 Kilometer ist die 57-Jährige seit Sonnabend geschwommen, in mehreren Etappen von 2000 bis 3000 Metern. Sie ist trainiert: „Ich schwimme fast jeden Morgen im Weeender Freibad.“ Das 24-Stunden-Festival aber hat für sie einen besonderen Reiz: „Die Bahn ist frei, man kann mal richtig durchziehen, und es ist einfach schön, mal immer zu schwimmen.“

Für Moritz Susemann ist das 24-Stunden-Schwimmen ein richtiges Abenteuer. Der Neunjährige hat mit drei Freunden auf der Liegewiese gezeltet – wie viele andere auch. „Wir sind auch in der Nacht geschwommen, im Dunkeln“, erzählt er stolz. Etwa 5500 Meter hat er bis Sonntagmorgen in sechs Schwimmetappen geschafft. „Das ist eine schöne Aktion“, schwärmt sein Vater Markus Susemann, der die Tages-Etappen natürlich mit geschwommen ist.

Manche reizte der sportliche Ehrgeiz, andere bei sonnigem Wetter einfach der Spaß am und im Wasser. Kleine Doppel-Bananenboote im Spaßbecken lockten vor allem Kinder. Ganze Familien vergnügten sich am Sonnabend an etlichen Nivea-Spielaktionen inklusive Kasper-Theater. Mit etwa 100 Helfern hatte die Göttinger DLRG-Ortsgruppe das Schwimmfest organisiert, unterstützt vom der Turn- und Wassersportverein Göttingen (Waspo) und dem ASC.

Ergebnisse

Zum Abschluss gab es Pokale in verschiedenen Kategorien:

  • älteste Schwimmerin: Edith Ropeter mit 85 (1700 Meter)
  • jüngste Schwimmerin: Emilia Diedrichsen mit 6 Jahren (3400 Meter)
  • Längste Strecke in der Altersklasse bis 12 Jahre: Sophia Gleitze (9800 Meter) und Jan Scholz (11100 Meter)
  • längste Strecke in der Altersklasse bis 18 Jahre: Nora Koch und Kevin Fuhrmann (24000 Meter)
  • längste Strecke in der Altersklasse bis 60 Jahre: Lisa Rauch (42220 Meter) und Marten Philip Santjer (31900 Meter)
  • längste Strecke in der Klasse über 60 Jahre: Regine Bräuer (16000) und Otto Rubel (7600)
  • Gruppensieger: der ASC mit 370700 Kilometern
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