Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
420000 neue Bäume werden gepflanzt

Neue Bäume 420000 neue Bäume werden gepflanzt

Das Niedersächsische Forstamt Münden pflanzt Bäume in ungewöhnlichen Größenordnungen. Unter anderem werden Stämme ersetzt, die die Stürme Kyrill und Emma entwurzelt haben.

Voriger Artikel
Anwohner wehren sich gegen Straßenausbau
Nächster Artikel
Die Göttinger Sieben: Ihr Wirken und ihre Nachwirkung

In Aktion: Mitarbeiter des Forstamtes Münden. 

Quelle: EF

Allein 420000 Bäume setzten die Forstmitarbeiter in der Pflanzperiode 2008/2009 in die Erde, berichtet Försterin Patricia Rothhämel, im Forstamt zuständig für Pflanzenbestellung und -auslieferung. So traf etwa Mitte März eine Lieferung von allein mehr als 25000 Buchen aus Schleswig-Holstein ein, die zwischengelagert werden mussten. 

Einschlag heißen die Gräben, in denen die Wurzeln der Bäumchen mit Erde bedeckt werden, damit sie die Zeit bis zur Pflanzung überstehen. Buchen, Eichen, Lärchen und Douglasien lagert etwa Uwe Beyer, Leiter der Revierförsterei Ellershausen. Aber auch seltenere Baumarten wie Eiben, Elsbeeren und Wildobst kaufte das Forstamt ein, um den Wald „ökologisch zu bereichern“. Die Niedersächsischen Landesforsten wollen im Hinblick auf eine Klimaveränderung Bäume pflanzen, die auch für trockenere und wärmere Phasen gut geeignet sind.

Forstwirte und Waldbesitzer holen 20 bis 50 Pflanzen gebündelt aus dem Einschlag, um sie sofort einzusetzen. Gepflanzt wird mit der sogenannten Hartmann-Haue: Mit einem 30 Zentimeter langen Blatt wird ein Loch in die Erde gehauen, der Baum in den entstandenen Hohlraum eingesetzt und die Erde mit der Seite der Haue an die Wurzeln geschoben und das Pflanzloch geschlossen. 

                                                                                          Von Katharina Klocke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen
Landtagswahl: So feiern die Parteien in Göttingen und der Region