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44 neue Kinder besuchen die Egelsbergschule

Endlich Schulkind 44 neue Kinder besuchen die Egelsbergschule

Für Celine und Fabian, Kenan und Betoul begann am Sonnabend, 7. August, wie für hunderte anderer Kinder im Göttinger Stadtgebiet der Ernst des Lebens. Für sie hat die Schule begonnen.

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Einschulung an der Egelsbergschule: Für 44 Kinder hat hier am Sonnabend die Schule begonnen.

Quelle: PH

„Hurra, ich bin ein Schulkind und nicht mehr klein“, schmetterte die Klasse 3 der Egelsbergschule zur musikalischen Begrüßung ihrer insgesamt 44 neuen Schulkameraden.

Die Klassenlehrer Markus Bube und Christa Hillebrand begrüßten in der Turnhalle die Kinder mit Handschlag und hängten ihnen Namensschilder um den Hals. Die Schilder hatten die Viertklässler gebastelt. Von ihnen stammten auch die lustigen Tierbilder, die über der Bühne hingen.

Dann wurde wieder gesungen und getanzt. Die Lehrer-Kombo spielte. „Musik ist einer unserer Schwerpunkte“, erklärte Schulleiterin Ulrike Amos den Eltern, die fleißig fotografierten und filmten. Die herausgeputzten Kinder warteten unterdessen aufgeregt auf ihre erste Schulstunde. Die fand nach der Einschulungsfeier statt. „Sie bekommen etwas vorgelesen und sollen dann ein Bild malen“, berichtete Schulleiterin Amos.

Seit drei Jahren ist die Schule, deren Einzugsgebiet die Weststadt und einen Teil Grones umfasst, nicht mehr drei-, sondern nur noch zweizügig. „Das aber stabil“, betont Schulleiterin Amos. Dazu tragen die vielen Migrantenkinder bei. Aus 15 verschiedenen Ländern kämen die neuen Schüler, schätzt Amos. Einige lebten in sozialen Brennpunkten, andere seien aus Akademiker-Familien. Einen „Spagat“ stelle das für die insgesamt zehn Lehrerinnen und zwei Lehrer sowie die acht pädagogischen Mitarbeiter dar.

Von Michael Caspar

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