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452 Solaranlagen liefern in Göttingen Strom

OB Meyer: „Gute Entwicklung“ 452 Solaranlagen liefern in Göttingen Strom

Seit 2010 ist sie in Betrieb: die größte Göttinger Photovoltaikanlage. Auf dem Dach des Hauses Europaallee 17 auf dem Holtenser Berg produzieren knapp 3200 Photovoltaikmodule aus Sonnenlicht Strom, der an 19 Punkten in das Stromnetz eingespeist wird.

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Über den Dächern vom Holtenser Berg: Göttingens größte Photovoltaikanlage produziert seit 2010 Strom.

Quelle: Vetter

„Eine gigantische Anlage“, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) gestern bei einem Ortstermin. Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien ist seit Amtsantritt 2006 ein Anliegen des Oberbürgermeisters. Nach seinen Angaben gebe es derzeit im Stadtgebiet 452 Solaranlagen. Allein 2010 seien 113 neue ans Netz gegangen. Zusammen leisteten diese rund 6700 Kilowatt Peak. Mehr als ein Drittel des Stroms, 2450 Kilowatt Peak, würden Photovoltaikanlagen erzeugen, die auf Gebäuden der Stadt oder deren Gesellschaften installiert sind. So befindet sich die rund 2,1 Millionen Euro teure Anlage in der Europaallee, die von der Kasseler Firma Solar Pro betrieben wird, auf dem Dach eines Hauses der Städtischen Wohnungsbau (SWB). Mit Anlagen der SWB liege die Einsparung des klimaschädlichen Kohlendioxids jährlich bei 790 Tonnen. Meyer nennt das eine gute Entwicklung.

Solarenergie ist das eine. Der erklärte Kernkraftgegner Meyer will in Zukunft auch vermehrt auf die, nach seinen Worten ungleich effizientere, Windenergie setzen. „Dabei haben wir eindeutigen Nachholbedarf“, sagte Meyer. Fünf bis zehn Anlagen schweben ihm vor. Laut eines Gutachtens würden sich auf Stadtgebiet drei Flächen als Standorte für Windkraftanlagen eignen: in Deppoldshausen, Esebeck und Knutbühren. Eine ganz konkrete Anfrage eines Investors gebe für den Standort in Deppoldshausen. „Wir müssten nur noch genehmigen“, sagte Meyer. Vor dem Hintergrund der Reaktorkatastrophe in Japan sieht er gute Chance, dass die Politik dabei mitzieht.

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