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47 Bewerbungen für Nachfolge von Schlapeit-Beck

Göttingen 47 Bewerbungen für Nachfolge von Schlapeit-Beck

Für die frei werdende Stelle an der Spitze des Göttinger Sozial- und Kulturdezernates gibt es 47 Bewerber, darunter zwölf Frauen. „Und wir haben tolle Kandidaten im Feld“, sagte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) am Freitag, „besonders bei den Frauen.“ Unterdessen wird auf dem politischen Parkett bereits über Namen spekuliert.

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Quelle: GT

Göttingen. Im Herbst endet die Amtszeit der Stadträtin Dagmar Schlapeit-Beck (SPD). Sie ist seit 1988 Dezernentin der Stadt, seit 2002 zuständig für die Bereiche Kultur und Soziales. Köhler hat sich gegen ihre Wiederwahl entschieden. Anfang März hatte die Stadt den frei werdenden Posten ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist ist jetzt abgelaufen. Er werde „das sehr gute Bewerberfeld“ sichten und dann mit ausgewählten Kandidaten Gespräche führen, sagte Köhler. Darüber hinaus wolle er sich zu dem laufenden Verfahren nicht äußern. Ziel sei eine Entscheidung in der Juni-Sitzung des Rates.

Gesucht wird laut Ausschreibung eine Führungspersönlichkeit mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Leitung einer größeren Organisationseinheit, die über einen passenden Bildungsabschluss im Bereich Kultur und Soziales verfügt und die Fähigkeit zu wirtschaftlichem Denken sowie zu einem konstruktiven Umgang mit Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit mitbringt. Der Oberbürgermeister hat laut Kommunalverfassung das Vorschlagsrecht für die endgültige Entscheidung des Rates.

Ergänzend dazu gibt es in Göttingen eine informelle Übereinkunft zwischen den Ratsfraktionen. Danach darf die SPD das Kultur- und Sozialdezernat besetzen. Sie hat sich im Vorfeld bereits grundsätzlich auf eine Frau festgelegt. Damit scheidet ein hoch gehandelter möglicher Kandidat aus: Ratsherr Christian Henze. Er selbst habe sich für eine weibliche Besetzung ausgesprochen und sich auch nicht beworben, versicherte Henze.

Unterdessen sind auch vier Frauen namentlich im Gespräch. Drei kommen aus Stadt und Landkreis Göttingen, eine aus einem anderen niedersächsischen Kreis. Zwei sind als Sozialdemokratinnen politisch aktiv, zwei haben durch ihre berufliche Tätigkeit Führungserfahrungen im Sozial- und Gesundheitsbereich - zeitweise im Göttinger Rathaus. Allerdings hat sich nur eine der vier nach eigenen Angaben beworben. Sie dürfte die aussichtsreichste Bewerberin sein - auch nach Einschätzung von Mitgliedern der SPD-Ratsfraktion und der Grünen als Bündnispartner.

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