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47-Jähriger Staufenberger muss erneut vor Gericht

Drogen, Waffen und Erpressung 47-Jähriger Staufenberger muss erneut vor Gericht

Ein 47-jähriger Mann aus Staufenberg, den das Landgericht Göttingen in der vergangenen Woche wegen illegalen Drogenerwerbs und unerlaubten Waffenbesitzes zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt hatte, muss sich demnächst erneut vor Gericht verantworten.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Die Staatsanwaltschaft Kassel hat den bereits mehrfach vorbestraften Mann wegen versuchter räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung angeklagt.

Der 47-Jährige soll sich gemeinsam mit einem unbekannten Mittäter im August vergangenen Jahres gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung eines 43-jährigen Mannes in Kassel verschafft haben. Dort soll er dann „Geld, Diamanten, Gold!“ gefordert und mit einem Holzhammer mehrfach auf den 43-Jährigen eingeschlagen haben. Der Attackierte habe Prellungen, Atemnot und Schwindelgefühle davongetragen, teilte ein Sprecher der Strafverfolgungsbehörde mit.

Der unbekannte Mittäter soll währenddessen eine 24-Jährige Frau, die sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt, festgehalten und mit einem Messer oberflächlich verletzt haben. Es sei kein Geld übergeben worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Der Vorfall in Kassel war Auslöser des Verfahrens, das in der vergangenen Woche vor dem Landgericht Göttingen verhandelt wurde. Die Kasseler Ermittler hatten auf der Suche nach dem mutmaßlichen Tatwerkzeug eine Wohnungsdurchsuchung bei dem 47-jährigen in Staufenberg veranlasst. Dort stießen die Polizisten dann im Schlafzimmer auf diverse Marihuana-Tüten sowie eine Pistole samt großer Mengen Munition. Dies brachte ihm jetzt vor dem Landgericht Göttingen eine Haftstrafe von drei Jahren ein. Sollte er auch in dem Kasseler Verfahren verurteilt werden, müsste er mit einer höheren Gesamtstrafe rechnen.

Von Heidi Niemann

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