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475000 Euro für Sanierung Stadthalle

Kulturausschuss 475000 Euro für Sanierung Stadthalle

Von einer „exorbitant hohen Summe“ hat Ratsherr Thomas Harms (Grüne) im Kulturausschuss des Rates der Stadt Göttingen gesprochen. 475.000 Euro will die Stadt für Gutachten und Planungen zur Sanierung der Stadthalle ausgeben.

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Göttingen. „Der Patient ist krank. Wir benötigen eine gründliche Diagnose“, erwiderte Stadträtin Petra Broistedt. „Wäre es nicht besser, die Stadthalle abzureißen und eine neue zu bauen?“, erkundigte sich Dana Rotter (Piraten). Die Sanierung des 52 Jahre alten Gebäudes, so Broistedt, würde zwischen zehn und 20 Millionen Euro kosten, ein Neubau 40 bis 50 Millionen Euro.

Wie die Stadt, auch angesichts vieler anderer anstehender Baumaßnahmen, Sanierungskosten in solcher Höhe aufbringen könne, fragte sich Rolf Becker (Grüne). Eine genaue Reihenfolge sei festzulegen, sagte dazu die Stadträtin.

Der Ausschussvorsitzende Frank-Peter Arndt (SPD) zeigte sich irritiert über die Verwaltung. Noch vor kurzem habe diese erklärt, die Installation einer neuen Heizung sei „unaufschiebbar“. Dafür seien 140.000 Euro in den Haushalt eingestellt worden. Nun solle das Geld dafür verwendet werden, die Kosten für Gutachten und Planungen zu decken.

Dinah Epperlein, die den städtischen Fachdienst Hochbau, Klimaschutz und Energie leitet, wies auf den seit Jahren bestehenden Sanierungsstau in der Stadthalle hin. Es gelte, das ganze Gebäude in den Blick zu nehmen.

Arndt verlangte, zusammen mit der Sanierung der Stadthalle auch die Gestaltung des Umfelds zu berücksichtigen. Der komplette Bereich bis zum Wilhelmsplatz sei neu zu gestalten, fordere die SPD. Thorben Siepmann (FDP) bekannte sich zu einer „nachhaltigen Sanierung“ des Gebäudes. Der Ausschuss sprach sich einstimmig für die Bereitstellung der benötigten Summe aus. Die Verwaltung will im ersten Quartal 2017 die Ergebnisse der Untersuchungen vorstellen.

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