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50 Jahre Stephanus-Kirchengemeinde Göttingen

„Eine Gemeinde mit Ausstrahlung“ 50 Jahre Stephanus-Kirchengemeinde Göttingen

Die evangelisch-lutherische Stephanuskirchengemeinde feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Im Herbst 1965 wurden im Gemeindesaal die beiden Gründungspastoren in ihr Amt eingeführt – noch ehe die Kirche fertig war, die im Dezember 1966 geweiht wurde.

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Die evangelisch-lutherische Stephanuskirchengemeinde feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Im Herbst 1965 wurden im Gemeindesaal die beiden Gründungspastoren in ihr Amt eingeführt – noch ehe die Kirche fertig war, die im Dezember 1966 geweiht wurde.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Die Gemeinde entstand, als sich die Stadt Göttingen nach Süden ausdehnte.

Stephanus sei auch nach 50 Jahren eine lebendige Gemeinde mit Ausstrahlung, schreibt der Göttinger Superintendent Friedrich Selter in der Jubiläumsfestschrift. Die moderne Kirche, ein Bau von Diez Brandi, bezeichnet Selter als einen der schönsten Kirchenneubauten Südniedersachsens. Das Gebäude sei dem Neubau der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche nachempfunden.

Mit der Aufbruchsstimmung der 1960er-Jahre begann die Geschichte der Gemeinde. Eine moderne Kirche mit moderner Gemeindearbeit sollte eine kirchliche Heimat für die Bewohner eines jungen Stadtteils bieten. Die kirchlichen Strukturen florierten und mit ihr auch die Stephanusgemeinde, die 1977 Sitz des Superintendenten des Kirchenkreises Göttingen-Süd wurde.

Zeitweise gab es drei Pastoren in der Gemeinde, wo zudem noch ein Militärpfarrer für die nahe gelegene Zietenkaserne wirkte. Doch diese Zeiten sind vorbei – die Bevölkerung und auch die Kirche schrumpft. Die Superintendentenstelle ging verloren, Pfarrhäuser wurden verkauft, heute gibt es mit Ortwin Brand, der vor Kurzem seinen Dienst antrat, nur noch einen Pastor für die Gemeinde, zu der rund 3500 Mitglieder gehören. Mit den Gemeinden Kreuz und St. Martin besteht eine Zusammenarbeit, um Kräfte zu bündeln.

Dennoch gibt es weiter ein lebendiges Gemeindeleben. Die Festschrift stellt rund 20 Gruppen und Kreise der Gemeinde vor, vom Begrüßungsteam über Hausbibelkreis und Pfadfinder bis hin zum Stephanuschor. Eine Stiftung unterstützt die Arbeit der Gemeinde.

Zum Jubiläum gab es unter anderem eine Veranstaltung mit Zeitzeugen und einen Festgottesdienst mit Landessuperintendent Eckhard Gorka. Am Freitag, 16. Oktober, führt der Kinderchor um 18 Uhr im Gemeindesaal, Himmelsruh 17, das Musical „Joseph – ein echt cooler Träumer“ auf.

Es ist das erste Musical des gemeinsam mit der Kreuzkirchengemeinde gebildeten Chores, der sich seit einem Jahr im Aufbau befindet. Die Festschrift zum Jubiläum wurde von Astrid Kaim-Bartels unter Mitarbeit von Ursula Brandes und der ehemaligen Gemeindepastorin Adelheid Ruck-Schröder erstellt.

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