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50 Kinder suchen Ostereier im Wald bei Lödingsen

Frisch aus der Süßigkeiten-Werkstatt 50 Kinder suchen Ostereier im Wald bei Lödingsen

50 Kinder haben im Wald bei Lödingsen am Wochenende Ostereier gesucht. Ganz in der Nähe soll der Osterhase eine Süßigkeiten-Werkstatt haben, vermuteten einige der jungen Teilnehmer.

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Kinder finden Ostereier im Wald bei Lödingsen.

Quelle: Heller

Lödingsen. Jannis guckt ein wenig betreten. Sein Korb ist noch ganz leer – kein einziges Osterei hat der Sechsjährige bisher gefunden. Doch da eilt sein Freund Tillmann (5) herbei und legt eine Tüte mit Süßigkeiten in den Korb seines besten Freundes: „Weil ich nicht möchte, dass er traurig ist.“ Da strahlt Jannis wieder: „Tillmann ist lieb – und Ostereiersuchen macht ganz viel Spaß.“

Nicht nur die beiden Kindergarten-Freunde haben am Wochenende erfahren, dass es toll ist, im Wald nach süßen Köstlichkeiten zu suchen. Rund 50 Jungen und Mädchen aus Lödingsen und Umgebung sind zusammen mit ihren Eltern der Einladung des Junggesellen- und Naturfreunde-Vereins gefolgt  und suchen die Gegend rund um die Schutzhütte Rodens-Lust nach Schoko-Häschen und Ostereiern ab. Und das alles bei strahlendem Sonnenschein. 

    
Wer die Naschereien im Wald versteckt hatte? Angeblich die Vereinsvorsitzende Heidi Sievert, unterstützt von vielen Mitgliedern. Aber Klara weiß es besser: „Der Osterhase.“ „Und dort hat er sie gemacht“, fügt die Vierjährige hinzu und zeigt auf den Betonkeller, der früher zur Getränkelagerung diente, aber heute – so wird gemutmaßt – vom Osterhasen als Süßigkeiten-Werkstatt genutzt wird.

Süßes isst auch Lex gern. Aber genauso gern mag der Fünfjährige Brot, jedenfalls Stockbrot aus Hefeteig, den Katharina Zey zusammengerührt hat. Und so hält der kleine Erbsener rund fünfzehn Minuten lang sein Stück Teig in die Lagerfeuer-Flammen und wartet geduldig, bis es schön durchgebacken und knusprig ist. Schließlich beißt er herzhaft hinein. Wie sein Urteil lautet? „Schmeckt super“, sagt Lex.

Von Hauke Rudolph

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