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Waldkauzpolka im Botanischen Garten

Göttinger Bläsercorps Waldkauzpolka im Botanischen Garten

Geburtstag bei der Göttinger Jägerschaft: Das Bläsercorps hat am Sonntag 50-jähriges Bestehen gefeiert - mit einer ungewohnten Klangkulisse im Alten Botanischen Garten.

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Das Bläsercorps hat am Sonntag 50-jähriges Bestehen gefeier.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Unter anderem der "Babenberger Jäger ruf", die "Waldkauzpolka" oder der "Bärenjägermarsch" schallten durch die Garten entlang des Walls. In der Gartenanlage und auf dem Wall hatten sich das Göttinger und zwölf befreundete Bläsercorps verteilt und abwechselnd je zwei Stücke vorgetragen. Wer sich von den zahlreichen Gästen beeilte, erreichte rechtzeitig den nächsten Konzertort. Doch auch alle anderen konnten den Klängen lauschen, weit waren die Bläsercorps zu hören. Sie demonstrierten so mit ihren Plebs- und Parforcehörnern, wie die Instrumente als Kommunikationsmittel dienen können.

Nach einem ersten Konzertteil mit allen teilnehmenden Bläsercorps aus drei Bundesländern vor dem Deutschen Theater und dem gemeinsamen Blasen der Jagdsignale “Sammeln der Jäger“ und “Begrüßung“ bezogen die Musiker Stellung im Botanischen Garten. Die Corps kamen unter anderem aus Osterode, Uslar, Hann. Münden, Einbeck, Duderstadt, Schiere oder Helmstedt.  

Das Göttinger Bläsercorps wurde 1966 gegründet. Der erste Bläserobmann und der musikalische Leiter war Alois Kalemba. Gesellschaftsjagden musikalisch zu begleiten und jedes Jahr auf dem Jägerball aufzutreten, stand damals für die Gruppe an erster Stelle. Heute sieht sich das Corps mit seinen öffentlichen Auftritten als "wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit der Jägerschaft". Das Corps besteht derzeit aus rund 30 aktiven Mitgliedern, davon zahlreiche Bläserinnen. Hinzu kommen in der Es-Horn-Gruppe weitere zehn Bläser.  Der amtierende Bläserobmann ist Gernot Gebert, Ludolf Ress Meyer der Musikalische Leiter. 

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