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50 weitere Flüchtlinge in der Voigtschule Göttingen

Verwaltung lässt erstes Obergeschoss herrichten 50 weitere Flüchtlinge in der Voigtschule Göttingen

Die 50 weiteren Flüchtlinge, die der Stadt Göttingen vom Land zugewiesen worden sind, sollen im ehemaligen Gebäude der Voigtschule untergebracht werden. Das sagte Verwaltungssprecher Detlef Johannson auf Anfrage.

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Die 50 weiteren Flüchtlinge, die der Stadt Göttingen vom Land zugewiesen worden sind, sollen im ehemaligen Gebäude der Voigtschule untergebracht werden.

Göttingen. Hintergrund ist eine Ankündigung des Niedersächsischen Innenministeriums, dass aus den vier völlig überlasteten Erstaufnahmelagern 3000 Flüchtlinge zusätzlich von den Kommunen untergebracht werden müssen.

Die ersten acht Flüchtlinge würden am Mittwoch, 12. August, erwartet, sagte Johannson.  Die anderen 42 folgten einen Tag später. Die Menschen kämen vornehmlich aus dem Irak, Syrien und Afghanistan.

Seit der Ankündigung des Ministeriums habe die Verwaltung mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet, sagte Johannson. „Wir richten das erste Obergeschoss der ehemaligen Schule her und statten die Räume aus wie die Räume  im Erdgeschoss. Die Sanitäreinrichtungen sind ausreichend.“

Das ehemalige Gebäude der Voigtschule an der Bürgerstraße wird bereits seit mehreren Monaten als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt. Zusammen mit den Neuankömmlingen seien dort dann rund  100 Menschen untergebracht, erklärte der Verwaltungssprecher weiter.

Das Goethe-Institut, bis 2016 Mieter der Stadt im sanierungsbedürftigen Fridtjof-Nansen-Haus, will die Voigtschule für 400 000 Euro kaufen und für Unterrichtsveranstaltungen sowie die eigene Verwaltung nutzen. Aber auch eine Vermietung von Räumlichkeiten an städtische Kultureinrichtungen sei möglich, hieß es in Gesprächen mit der Stadtverwaltung.

Die Stadtverwaltung geht aber davon aus, das Gebäude im laufenden Jahr zunächst weiter als Flüchtlingsquartier nutzen zu können, weil sie dringend Wohnraum für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt.

Der Landkreis Göttingen musste elf weitere Flüchtlinge unterbringen. Er erhält im Verteilerschlüssel der niedersächsischen Kommunen stets nur ein kleineres Kontingent zugewiesen, weil ihm bereits die Vielzahl der Asylbewerber in Friedland entlastend angerechnet werden.

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