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6,5 Millionen Euro für Otfried-Müller-Haus

Verwaltung beantragt Bundesförderung 6,5 Millionen Euro für Otfried-Müller-Haus

Die Stadtverwaltung  will das Otfried-Müller-Haus an der Hospitalstraße umfassend sanieren und dabei auch die Umgebung mit einbeziehen. Über das Bundesprogramm „Sanierung Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen“ sollen dafür gut 5.850.000 Euro fließen.

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Quelle: Hinzmann/Archiv

Göttingen. Die Bewerbung sei bereits eingereicht worden, sagte Stadtbaurat Thomas Dienberg. Wenn dieser so stattgegeben werde, betrage der Eigenanteil der Stadt Göttingen 650 000 Euro. Der Antrag sei mit dem Kulturzentrum Kaz und dem Jungen Theater (JT), die beide das Haus nutzen, abgestimmt worden.

 
Im Zentrum des Antrags steht demnach die Sanierung des Otfried-Müller-Hauses. Das klassizistische Gebäude wurde 1836 vom Baumeister Christian Friedrich Andreas Rohns errichtetet und steht unter Denkmalschutz. Bislang sei man finanziell nicht in der Lage gewesen, das Haus von Grund auf zu sanieren. Gleichzeitig wolle man die Raumsituation verbessern und dafür unter anderem den Bühnenbereich des JT erweitern, sagte Dienberg.

 
Darüber hinaus sollen der Wochenmarktplatz und das benachbarte Parkhaus in die Planungen mit einbezogen werden. Der Wochenmarktplatz werde als Hinterhof mit wenig Aufenthaltsqualität wahrgenommen, sei unzureichend an das Fußgängerwegenetz angebunden und verfüge über wenig einladende Zugänge, heißt es in dem Projektantrag. Daher sollen der Platz neu gestaltet und die Fassaden des Parkhauses durch künstlerische Eingriffe verschönert werden. Der Wochenmarkt könne aber natürlich weiterhin auf dem Platz ausgerichtet werden, betonte Dienberg.

 
Er sei guter Dinge, dass der Antrag vom Bund positiv beschieden werde, sagte der Stadtbaurat. Schließlich werde in dem Programm ein Schwerpunkt auf die Förderung von kulturellen Einrichtungen in der Innenstadt gelegt. Außerdem sei das JT deutschlandweit bekannt, ein zweites, wichtiges Kriterium.

 
Der Bau- und Kulturausschuss des Rates beraten über die Bewerbung für das Bundesprogramm am Donnerstag, 10. Dezember, in gemeinsamer Sitzung. Beginn ist um 16.15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses. Anschließend muss der Rat noch zustimmen.

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