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Kooperation von Universitätsmedizin und HAWK Göttingen

600 Studienplätze: Neuer Gesundheitscampus Kooperation von Universitätsmedizin und HAWK Göttingen

In Göttingen soll ein neues Ausbildungszentrum für medizinische Berufe entstehen. Der so genannte Gesundheitscampus soll Studiengänge beispielsweise im Bereich Pflege, Physiotherapie und Logopädie beinhalten. „Das wird ein Leuchtturmprojekt für unsere Region“, sagt Gabriele Andretta, Göttinger Landtagsabgeordnete der SPD.

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"Leuchtturmprojekt für unsere Region“: Gabriele Andretta, Göttinger Landtagsabgeordnete der SPD.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Neu am Gesundheitscampus ist auch, dass das Projekt gemeinsam von der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst  Hildesheim/Holzminden/ Göttingen (HAWK) organisiert wird.

Der Campus wird als ein zentrales Projekt des Südniedersachsenprogramms der Landesregierung geführt. Das Förder-Programm ist von der Landesregierung im Dezember beschlossen worden. Ob,  und wenn ja, welche Gelder als Fördersumme tatsächlich in den Gesundheitscampus fließen, ist aber noch offen.

Sicher ist, UMG, HAWK und Verantwortliche des Südniedersachsenplans arbeiten seit dem vergangenen Jahr an diesem Thema. „Die Projektplanung geht extrem zügig und konstruktiv voran: Start der ersten Planungen war im Jahr 2014, die Kick-Off-Veranstaltung für die Konzeptentwicklung Anfang Juni 2014“, bestätigt Stefan Weller, Sprecher der UMG.

Bundesweit ein Novum

„Wir sind optimistisch, dass das Projekt umgesetzt werden kann und hoffen, dass ein erster Studiengang 2016 gestartet werden kann“, sagt Annette Probst, Vizepräsidentin für Studium und Lehre und Projektleiterin an der HAWK. Die von der UMG und der HAWK geplante gemeinsame Ausbildungs- und Forschungseinrichtung soll laut Andretta „das gesamte Qualifizierungsspektrum für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung abdecken“.

Angeboten werden sollen beispielsweise  Bachelor- und Masterprogrammen, berufsbegleitenden Bachelor- und Masterangeboten und Weiterbildungsmöglichkeiten für Berufstätige. Überlegt wird auch die Gründung eines gemeinsamen Promotionskollegs. Andretta: „Diese Form der  Kooperation einer Fachhochschule mit einer Universitätsmedizin ist bundesweit ein Novum.“

Das volle Studienangebot soll laut Andretta ab Oktober 2017, die volle Studienplatzkapazität mit rund 600 Studienplätzen ab Oktober 2019 angeboten werden.  Die Abgeordnete weiter: „Die zusätzlichen Studienplätze können  über das vom Landtag beschlossene Fachhochschulentwicklungsprogramm finanziert werden“. Neben der Eröffnung neuer Bildungswege sollen auch die Forschung im Bereich Medizintechnik und Gesundheitsversorgung ausgebaut und  Ausgründungen gefördert werden.

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