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Anstecknadel als Erinnerung

625. Göttinger Schützenfest Anstecknadel als Erinnerung

Zum 625. Schützenfest wird es einen Ansteckpin geben. Entwurfen hat diesen Oberschießmeister Rüdiger Fuß. Die Idee für die Anstecknadel ist nach Aussage des Oberschaffers der Bürger-Schützen-Gesellschaft Harald Grahovac während einer Schaffersitzung entstanden.

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Quelle: Heller

Göttingen. "Bis dahin hatten wir nur die Idee, eine Festschrift, zu unserem Jubiläum anzufertigen", erklärt der Oberschaffer. Doch Rüdiger Fuß sei dann die spontane Idee gekommen, einen Ansteckpin, als Erinnerung an das 625. Schützenfest, zu entwerfen. "Denn auch dieses besondere Schützenfest wollen wir ansonsten in gewohnter Weise feiern", betont Grahovac.

Dennoch sollen nach Meinung von Rüdiger Fuß die Interessierten aber etwas bekommen, das sie auch in mehreren Jahren noch an das Schützenfest 2017 erinnert. Seine Idee setzte Fuß dann auch selbst um, indem er sich um die Gestaltung des Pins kümmerte. Außer dem Herausgeber, der Bürgerschützen-Gesellschaft, befindet sich im unteren Bereich des Ansteckers auch der Anlass für die Herausgabe, das 625-jährige Bestehen. "Außerdem hat er das heutige Wappen sowie das alte Wappen, das Göttingen G mit auf dem Anstecker integriert", sagt Grahovac.

Rüdiger Fuß, seit über 40 Jahren im Schafferamt tätig, hat sich für dieses Motiv entschieden, da er beide Wappen miteinander verbinden wollte. "Die beiden Wappen sollten eine Einheit ergeben", erläutert Fuß. Der Rentner, der einen kleinen Laden für Vereinsbedarf betreibt, hat das Motiv mit seinem Lieferanten besprochen. Denn Anstecker stelle er nicht selbst her. "Der hat dann noch bei den Feinheiten etwas mitgeholfen", sagt Fuß. Die Idee einen Ansteckpin anzubieten, fand er gut, da es auch zu einer anderen Gelegenheit einen gegeben habe, und das damals gut angekommen sei.

Wer einen Anstecker haben möchte, kann diesen für fünf Euro, bis zum Ende des Schützenfestes erwerben. Hergestellt wurde die Anstecknadel in einer Auflage von 500 Stück. "Bislang ist das Interesse groß, daher gehe ich davon aus, dass diese nach dem Schützenfest ausverkauft sein werden", sagt Grahovac. Sollte die Nachfrage über die 500 Stück hinaus hoch sein, würde es auch Nachprägungen geben.

In der Festschrift, die von der Bürger-Schützen-Gesellschaft von Anfang an geplant war, geben die 17 Mitgliedsvereine einen Rückblick auf die vergangenen 25 Jahre in ihren Vereinen. "Die Vereine waren hier richtig fleißig. Und haben auch Fotos aus ihrem Archiv für die Schrift zur Verfügung gestellt", berichtet Grahovac. Natürlich fehlt in der Schrift auch nicht ein Rückblick auf die Geschichte der Bürger-Schützen-Gesellschaft. So gehe aus den Aufzeichnungen der Göttinger Stadtkämmerei für das Rechnungsjahr 1392/93 hervor, dass die Schützen im Sommer 1392 "do se den papagan scoten" (auf den Papagei geschossen hätten). Begründet auf dieses Datum feiert die Bürger-Schützengesellschaft deshalb dieses Jahr auch ihr 625-jähriges Bestehen. Der älteste Mitgliedesverein in der Gesellschaft ist der Schützenverein von 1863 Göttingen.

Eine weitere Erinnerung erhalten alle Vereine, die am diesjährigen Schützenfest beteiligt sind. Für sie gibt es ein Band für ihre Vereinsfahne. "Dies können sie dann bei besonderen Veranstaltungen an ihrer Fahne befestigen", sagt Oberschaffer Grahovac. ve

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