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7,3 Millionen Euro für die Region

Breitbandausbau hat Priorität 7,3 Millionen Euro für die Region

Das Südniedersachsenprogramm ist vor einem Jahr angelaufen. Seitdem seien bereits 7,3 Millionen Euro für Projekte in der Region bewilligt worden.  „Nächstes Etappenziel ist es, Ende 2016 mindestens 17 Projekte in eine Antragsstellung geführt zu haben. 

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7.3 Millionen Euro sind bewilligt worden. 

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen . In allen sechs Handlungsfeldern sind Projekte aus entwickelt worden“, so Ulrike Witt, Leiterin des Projektbüros Südniedersachsenprogramm in Göttingen.

„An erster Stelle steht der Breitbandau“, so Witt weiter.  „Die flächendeckende Versorgung mit 50 MBit/s ist keine Utopie mehr“.  Die Landkreisverwaltungen seien derzeit dabei, sich auf die komplexe Antragstellung vorzubereiten. „So können sie mit sehr guten Chancen im bundesweiten Wettbewerb um Fördermittel starten“, so Witt.

Im Handlungsfeld „Regionale Mobilität“ haben laut Witt Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation einen Forschungsantrag platziert.  Im Projekt „EcoBus“ sollen die Grundlagen für einen linienunabhängigen, flexiblen öffentlichen Personennahverkehr gelegt werden. „Mehr als 20 südniedersächsische Bürgermeister setzen sich für das Projekt ein“, so die Büroleiterin.

Ein weiterer Antrag sei zudem  von den Hochschulen und Wirtschaftsförderern der Region gestellt worden: Im Südniedersachsen-Innovationscampus (SNIC) organisieren sie den Technologietransfer neu, um insbesondere kleineren und mittleren Unternehmen hochschulübergreifend einen einheitlichen Ansprechpartner zu bieten, erklärt die Büroleiterin.

675 000 Euro an Kofinanzierungsmitteln konnten laut Witt zudem die Kommunen einwerben, die sich an der Antragstellung des UNESCO-Weltkulturerbes Erzbergwerk Rammelsberg, Altstadt Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft beteiligen werden. Es sollen zwei Millionen Euro in Informationszentren in Clausthal-Zellerfeld, Goslar und im Kloster Walkenried investiert werden, um den Besuchern den virtuellen Blick auf das Welterbe zu ermöglichen.

Über den Stand des Südniedersachsenprogramms berichtete der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Matthias Wunderling-Weilbier  auch im Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landtags. „Unsere Leistungen“, so Wunderling-Weilbier, „können sich sehen lassen.“ 

Über das Programm

Die Niedersächsische Landesregierung hat gemeinsam mit den Landkreisen Goslar, Göttingen, Holzminden, Northeim, Osterode am Harz und der Stadt Göttingen das Programm für Südniedersachsen beschlossen. Dem Südniedersachsenprogramm stehen Fördermittel der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds sowie Förderprogramme des Landes und des Bundes zur Verfügung. Damit sollen Projekte umgesetzt werden, die inklusive Kofinanzierung zu mindestens 100 Million Euro zusätzlichen Investitionen in der Region führen. Sechs Handlungsfelder sind darin benannt: virtuelle Mobilität schaffen und nutzen, regionale Mobilität weiter entwickeln, Wissensaustausch und Technologietransfer intensivieren, Arbeitskräftepotenziale entfalten, kulturelle und landschaftliche Attraktivität sowie Wirtschaftskraft des Tourismus steigern sowie Daseinsvorsorge und Lebensqualität der Region sichern.

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