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"Schöner Rahmen", wenig Besucher

70 Besucher bei Benefiz-Konzert von UNICEF "Schöner Rahmen", wenig Besucher

Für die Kampagne „Letzte Chance für eine Kindheit“ organisierte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) am Sonnabend ein Benefizkonzert. Rund 70 Besucher waren gekommen.

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In einem Benefizkonzert spielen drei Gruppen zugunsten von Unicef in der alten Mensa am Wilhelmsplatz

Quelle: PH

Göttingen. Er sei „nicht richtig zufrieden“, zeigte sich der Leiter der Arbeitsgruppe Unicef Göttingen Hans-Joachim Merrem ein wenig enttäuscht über die Besucherzahl. Dabei hatte die Arbeitsgruppe in der frisch sanierten alten Mensa am Wilhelmsplatz einen „schönen Rahmen“ geschaffen, der von den drei regionalen Bands The Wagon Wheels, Bellakrux und „Ich war ein Klavier“ ausgefüllt wurde. Letztere war kurzfristig für das Musik-Duo Frau Pauli eingesprungen.

„Die Unterstützung von Kindern in Krisengebieten ist ein sehr wichtiges anliegen“, ließ Schirmherr Thomas Oppermann (SPD) über Merrem ausrichten. Er selbst war an diesem Abend nicht anwesend. Merrem bat das Plenum unterdessen um eine „großzügige Spende“, und verwies auf die aktuellen Geschehnisse in der syrischen Stadt Aleppo. Das Unicef-Projekt soll mit den gesammelten Spenden Kindern in Syrien, im Irak, im Sudan und in der Ukraine zu Gute kommen. Auf 3000 Euro hatte Merrem an diesem Abend gehofft, am Ende war es weniger. Ursächlich dafür war auch die geringe Teilnehmerzahl. „Wir wünschen uns immer mehr Beteiligung, das ist klar“, sagte Merrem. 

Die Musikbands sorgten im Adam-von-Trott-Saal der alten Mensa dennoch für gute Stimmung. Eine Gage bekamen sie dafür nicht. „Wir wollten auch keine haben“, sagte Sandra Kawka von The Wagon Wheels, schließlich ginge es um den guten Zweck.

Während des Konzertes wurden zudem Kulturstühle versteigert, die symbolisch für die Geschichte der Flüchtlinge stehen, die diese bemalt haben. „Der Schwerpunkt der Stühle ist kulturelle Vielfalt“, meinte die Aktionskünstlerin Carola Kühler, denn „sie wollen ja einen Platz finden in dieser Gesellschaft“.

Der Abend endete in melancholisch überschaubarer Runde mit der Band „Ich war das Klavier“ und ihrem Song „Happy End“. yah

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