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700 Besucher beim Fest der Kulturen in Hann. Münden

Gespräch bei Fladenbrot und Butterkuchen 700 Besucher beim Fest der Kulturen in Hann. Münden

Was für ein Andrang: Zu dem von der Stadt, dem Bürgertreff sowie der neugegründeten Initiative „ein.münden“ organisierten „Fest der Kulturen“ sind am Sonnabend rund 700 Menschen gekommen. Sie haben gemeinsam gegessen, gespielt, musiziert und miteinander geredet.

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Was für ein Andrang: Zu dem von der Stadt, dem Bürgertreff sowie der neugegründeten Initiative „ein.münden“ organisierten „Fest der Kulturen“ sind am Sonnabend rund 700 Menschen gekommen.

Quelle: Heller

Hann. Münden. Im „Quartier Soziale Stadt“, wo die Veranstaltung stattfand, herrschte teilweise Stau, so dicht gedrängt standen die Besucher, darunter nicht nur Hann. Mündener, sondern auch Flüchtlinge, von denen mehrere hundert in der Dreiflüssestadt untergebracht sind. Verstängiungsschwierigkeiten wurden mit Händen und Füßen und manchmal auch mit einem Lächeln überwunden. 

Wenn fremde Kulturen aufeinander treffen, geschieht das erste Kennenlernen häufig beim gemeinsamen Essen. Nur eine kleine Auswahl aus dem riesigen kulinarischen Angebot: Yacob (55) und Hasina (36) aus Eritrea servierten selbstgerösteten Kaffee, bei der Jugendhilfe Südniedersachsen gab es Fladenbrot mit Lamm, Huhn und Spinat, am Stand des Bürgertreffs wurde unter anderem australischer Butterkuchen mit Kokos serviert, und das DRK schenkte eine traditionelle deutsche Gemüsesuppe aus. 

Was für ein Andrang: Zu dem von der Stadt, dem Bürgertreff sowie der neugegründeten Initiative „ein.münden“ organisierten „Fest der Kulturen“ sind am Sonnabend rund 700 Menschen gekommen.
 © Heller

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Eine weitere kulturübergreifende Verständigungsart ist die Musik. Und so sangen Flüchtlinge aus Eritrea, Somalia und Afghanistan Lieder aus ihrer Heimat, begleitet vom Göttinger Pianisten Hans Kaul. Großen Applaus bekam auch Moe – der 21-jährige Hann. Mündener mit libanesischen Wurzeln trug einen von ihm selbst geschriebenen und komponierten Rap-Song vor.

Bürgermeister Harald Wegener zog eine positive Bilanz: „Das Fest sollte dazu dienen, Bürger und Flüchtlinge ins Gespräch zu bringen – und genau das ist heute geschehen.“  

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