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72 neue Stellen für die Kreisverwaltung

Kreis Göttingen 72 neue Stellen für die Kreisverwaltung

Das Personal der Göttinger Kreisverwaltung wird kräftig aufgestockt. Der Stellenplan für das Haushaltsjahr 2017 sieht einen Zuwachs um knapp 72 Stellen vor.

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Göttingen/Osterode. Im Dezember 2016 hatte die Kreisverwaltung 1634 Mitarbeiter. Grundlagen der Personalplanung für 2017 sind das vom Fusions-Lenkungsausschuss im vergangenen Jahr gebilligte Personaleinsatzkonzept für die fusionierte Kreisverwaltung und aus aktueller Sicht beantragte Stellenveränderungen der einzelnen Organisationsbereiche, teilt die Kreisverwaltung in ihrer Vorlage für den Personalausschuss in der kommenden Woche mit. Dazu kommen weitere aktuelle Modifikationen. Das Resultat: ein Stellenzuwachs von 71,94 Vollzeitstellen.

Etwa 32 Stellen resultieren aus Fallzahlsteigerungen oder Aufgabenzuwächsen, die sich über alle Fachbereiche erstrecken, erklärt die Kreisverwaltung. Einen besonderen Schwerpunkt bilden hier die Aufgaben der weitergehenden Betreuung von Flüchtlingen in den Fachbereichen Soziales und Jugend und dem Jobcenter.

Die Schaffung von etwa 18 Stellen geht auf die Einrichtung einer flexiblen Stellenreserve für Nachwuchskräfte im Fachbereich Innere Dienste, vorübergehende Stellenbedarfe aufgrund besonderer Fusionsarbeiten in den Fachbereichen Finanzen und Umwelt sowie auf die Berücksichtigung sozialer Belange von Beschäftigten vor dem Hintergrund des Tarifvertrages zur Fusion zurück, der betriebsbedingte Kündigungen bis zum Ende des Jahres 2021 ausschließt.

Fünf Stellen werden aufgrund neuer gesetzlicher Pflichtaufgaben geschaffen wie beispielsweise im Fachbereich Umwelt für die Bioabfallsammlung und die Wertstofferfassung. Etwa 14 Stellen sind über Drittmittel oder Einsparpotenziale teil- oder gegenfinanziert, beispielsweise Bildungskoordination, Hilfeplanverfahren, Eingliederungshilfe oder Senioren- und Pflegestützpunkt.

Den Stellenzuwachs begründet die Kreisverwaltung überwiegend durch unvorhergesehene Auftragslagen wie Fallzahlensteigerungen und neue Aufgaben oder sind kostenneutral, so dass sie gemäß Zukunftsvertrag nicht Gegenstand der vereinbarten Konsolidierungsmaßnahmen sind. Außerdem weist der Landkreis darauf hin, dass etwa 29 der zusätzlichen Stellen mit kw-Vermerken (künftig wegfallend) ausgewiesen werden sollen, von denen elf Stellen bereits mit dem Stellenplan 2018 wieder entfallen.

Der Stellenplan ist Thema im Personalausschuss des Landkreises am Donnerstag, 19. Januar. Beginn der Sitzung in Saal 018 des Kreishauses, Reinhäuser Landstraße, ist um 16 Uhr.

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