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75 Jahre Kleingartenverein Auf der Masch

Feier 75 Jahre Kleingartenverein Auf der Masch

Am Anfang stand der Wille, den Göttingern die Möglichkeit zu geben, Obst und Gemüse gegen den Hunger anzubauen. Heute wird in den 278 Gärten des Kleingartenvereins „Auf der Masch" immer noch Gemüse gezogen, aber Freizeit und Entspannung in grüner Umgebung sind heute ebenso wichtig.

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75 Jahre Kleingartenverein Auf der Masch: 1. Vorsitzender Erich Gassmann, Irina Schnar (Integrationsrat), OB Rolf-Georg Köhler, 2. Vorsitzender Olaf Kellner, Schatzmeister Walter Sangmeister. 

Quelle: Böhm

Göttingen. Am Sonnabend feierte der Verein sein 75jähriges Bestehen.Neun der 278 Gärten in der Anlage an der Leine, eine der größten in der Stadt Göttingen, sind im Moment frei. „Da müssen wir uns keine Sorgen machen, dass wir die nicht im Herbst oder Frühjahr wieder verpachten können“ , sagt der Vorsitzende des Kleingartenvereins Erich Gassmann.

Es gebe genug Zustrom, die Gärten seien beliebt.1942 bei der Gründung stand tatsächlich die Versorgung der Bevölkerung im Mittelpunkt, erinnert Oberbürgermeister Rolf Köhler in seinem Grußwort. Besonders wichtig seien die Kleingärten auch heute noch, so Köhler, als Teil des städtischen Grüns, als Ort, der Abstand vom Alltagsstress gewährt und wo Kinder geschützt spielen können.

Und als Ort der Integration. „Beim Gärtnern kommt man sich näher“, so Köhler. Rund 60 Prozent  der Gärten in der Anlage sind an russischstämmige Mitbürger verpachtet. Die sich unterstützt von Irina Schnar vom Integrationsrat mit Folklore und Gesang an der Feier beteiligen.

In ihrer Geschichte hat die Kolonie auch Rückschläge hinnehmen müssen. 1979 wurde das Vereinshaus vergrößert, 1980 eingeweiht. 1991 wurde das Haus Opfer eines Brandstifters. Ab 1993 wurde mit viel Eigenleistung eine neues Vereinshaus aufgebaut. Seit 20 Jahren hat der Verein eine aktive Frauengruppe, es gibt ein jährliches Schützenfest und einen Weihnachtsbasar. Einzig die Teilnahme an der Gemeinschaftsarbeit und die Mitarbeit im Vorstand macht Gaßmann und seinem Stellvertreter Olaf Kellner etwas Sorgen. „Da könnte mehr kommen!“ Vor allem von jüngeren Gartenbesitzern.

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