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80 Kunsthandwerker, Händler und Gastronomen

Weihnachtsmarkt in Göttingen 80 Kunsthandwerker, Händler und Gastronomen

Glühwein, Mandelduft und fröhliche Lieder: Seit Mittwoch ist der Göttinger Weihnachtsmarkt geöffnet. 80 Kunsthandwerker, Händler und Gastronomen prägen das Markttreiben rund um das Alte Rathaus und die Johanniskirche in der Innenstadt. Täglich gibt es ein Bühnenprogramm.

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90 Kinder vom Albanichor singen zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Der Schnee fehlt noch, aber die Kälte ist schon da. Seit dem frühen Nachmittag wärmen sich die ersten Besucher mit heißem Kakao und Glühwein auf, naschen ein paar Maronen und schlendern auf der Suche nach einem ersten Weihnachtsgeschenk vorbei an den vielen geschmückten Ständen. „Macht euch bereit,... bald schon ist Zeit, .... fröhliche Weihnacht...“, singen die etwa 90 Kinder vom Albanichor. Sie stimmen am späten Nachmittag gemeinsam mit Göttingens Gänseliesel Annabell Zapfe und Miniliesel Amelie Schleevoigt auf den Markt und Weihnachten ein. „Ein Fest voller Erinnerungen — Erinnerungen an Lieder, Gerüche, Geschichten und auch an den Göttinger Weihnachtsmarkt“, sagt  Oberbürgermeister Rolf Georg Köhler (SPD) . Dabei erinnert er auch an die Menschen, „mit denen wir gerade in dieser Zeit teilen müssen und wollen“.

 
Es ist ein traditionsreicher Markt, der nach grober Schätzung der Verwaltung in jedem Jahr etwa 500 000 Besucher lockt — nicht nur aus der Region. Und der alleine über die Standgebühren bis zu 90 000 Euro für die Stadtkasse bringt.
Den Besuchern bietet er vor allem viele Möglichkeiten, sich während der Adventszeit auf Weihnachten einzustimmen und tristen Wintertagen zu entfliehen. Neben Bratwurst und Crêpes gibt es viele weihnachtliche Leckereien.

Märkte in der Region

Eine Übersicht über alle Weihanchtsmärkte der Region finden Sie hier.

Kunsthandwerker bieten ihre Waren an und zeigen, wie sie arbeiten. Es gibt Krippen und Tannenbaumschmuck, Gewürze und Öle sowie Kerzen und Handpuppen. Dazu haben die Stadtverwaltung, die Initiative Pro City und der Weihnachtsmarktverein ein tägliches Bühnenprogramm organisiert – unter anderem mit Tanzgruppen, Schülerchören, einem Drehorgelorchester und Weihnachtsliedern mit I-Bergmusikanten. Für Kinder gibt es Aktionen in der Stadtbibliothek, und musizierende Schüler gestalten einen klingenden Adventskalender in täglich wechselnden Innenstadtgeschäften. Darüber hinaus gibt es vorweihnachtliche Veranstaltungen in den umliegenden Kirchen und im Alten Rathaus. Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt bis zum 29. Dezember (außer 24., 25. und 26.) montags bis sonnabends von 10 bis 20.30 Uhr, sonntags ab 11 Uhr.

Foto: Hinzmann

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Stadt erhöht Marktgebühren

Auf den Wochenmärkten und auf dem Weihnachtsmarkt der Stadt sollen Händler und andere Marktbeschicker ab kommendem Jahr höhere Standgebühren zahlen. Für den Ostermarkt hingegen werden die Gebührensätze gesenkt.
Ohne weitere Diskussion hat der Göttinger Ratsausschuss für allgemeine Angelegenheiten die – nach seiner Ansicht moderaten – Änderungen beschlossen. Abschließend muss noch der Rat zustimmen. Nach der neuen Satzung zahlen Standbetreiber ab 2016 auf dem Blumenmarkt, Lieselmarkt, Wochenmarkt und Weender Markt künftig 1,63 Euro je Frontmeter, einen Cent mehr als bisher. Auf dem Weihnachtsmarkt liegt die Gebühr, je nach Standort und Standgröße, zwischen 14,18 Euro (großer Imbiss am Rathausplatz) und 2,84 Euro (Händler an der Johanniskirche). Das sind im Schnitt zwei Cent mehr. Für den Ostermarkt werden mit 2,42 bis 9,69 Euro hingegen etwas niedrigere Gebühren kassiert. Die Verwaltung begründet die neuen Sätze mit höheren Ausgaben, zum Beispiel für neue Versorgungspoller, an denen die Betreiber Strom und Wasser bekommen. us

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