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900 Resettlement-Flüchtlinge in Friedland

Libyer aus Tunesien 900 Resettlement-Flüchtlinge in Friedland

Das Grenzdurchgangslager Friedland steht vor einer neuen Ära: Jetzt sind es Libyer, die dort aufgenommen werden. Am Montag werden die ersten von 300 Flüchtlingen aus dem bis Oktober 2011 kriegsgeschüttelten nordafrikanischen Staat im Lager erwartet. Deutschland wird sie im Rahmen des Resettlement-Programms der Vereinten Nationen dauerhaft aufnehmen.

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Lager in Friedland

Quelle: SPF

Friedland. Sie kommen aus Flüchtlingslagern aus Tunesien und wurden vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR als besonders schutzbedürftig eingestuft. Insgesamt 900 UNHCR-Flüchtlingen wird Deutschland von 2012 bis 2014 eine neue Heimat geben. Sie alle erhalten Erstaufnahmeformulare in Friedland und werden nach einem Willkommenskurs in die Bundesländer verteilt. Das Flugzeug der ersten Gruppe landet um 12 Uhr in Langenhagen. Gegen 18 Uhr werden sie in Friedland eintreffen.

Am Montag werden auch die Interviews im Rahmen des Projekts „Gedächtnis der Nation“ in Friedland fortgesetzt. Bis zum kommenden Sonnabend wird der sogenannte Jahrhundertbus der Geschichtsstiftung im Lager stehen und Interviews mit Zeitzeugen aufzeichnen, die künftig im Museum Lager Friedland gezeigt werden.

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Minister Schünemann und sächsischer Kollege im Lager

Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hat am Rande eines Besuchs im Grenzdurchgangslager Vertretern der Gemeinde und des Lagers „größtmögliche Rücksichtnahme auf den besonderen Charakter Friedlands“ zugesagt, auch wenn künftig Asylablehnungen hier bereits zugestellt werden. Das teilt Bürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) mit.

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