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995000 Euro für Holz aus dem Stadtwald Hann. Münden

Forstwirtschaft 995000 Euro für Holz aus dem Stadtwald Hann. Münden

Auf rund 995000 Euro werden sich die Verkaufserlöse für Holz aus dem Mündener Stadtwald belaufen. Eine entsprechende Prognose für das Jahr 2014 hat Susanne Gohde, Leiterin des Fachbereichs Stadtwald in Hann. Münden, den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt, erneuerbare Energien und Tourismus gegeben. Die endgültigen Zahlen für das Jahr 2014 liegen aber noch nicht vor.

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Ein Ruhewald ist im Mündener Stadtwald geplant.

Quelle: Hinzmann

Hann. Münden. Angesichts der knappen Haushaltslage der Stadt sei für den Etat 2015 dieser Einnahmeposten noch einmal um zehn Prozent nach oben veranschlagt. Allerdings würden mit höherem Holzeinschlag auch die Rückekosten steigen.

Netzbetreiber Tennet sucht Flächen

Mittelfristig denkt Gohde über weitere mögliche Einnahmeverbesserungen nach. Sie nannte dem Gremium zwei kreative Ideen. Zum Beispiel suche derzeit der Netzbetreiber Tennet Flächen zum Aufforsten als Ausgleich für Wald, der wegen der neuen Trasse für die Höchstspannungsleitung entfernt werde. Zwar gebe es noch keinen offiziellen Beschluss darüber, so Gohde, aber es sei klar, dass es kommt. Die Rede sei von 40 Hektar, die für Aufforstungsmaßnahmen gesucht würden. Potenzielle Flächen aus dem Bereich Stadtwald oder der Feldmarkinteressentenschaften wolle sie zunächst sammeln, um sie später der Tennet zum Kauf anzubieten. Denkbar wären etwa Grenzflächen, die nicht mehr bewirtschaftet werden.

"Die drucken da richtig Geld"

Auch sollte nach Ansicht Gohdes geprüft werden, ob im Stadtwald Münden ein Ruheforst oder Friedwald eingerichtet werden könnte. Das ließe sich sicher gut vermarkten, sagte sie und nannte das Beispiel Hannover: „Die drucken da richtig Geld.“ Für Münden müssten zunächst jedoch der Bedarf und die Mindestkriterien geklärt werden. Ausschussvorsitzender Manfred Albrecht (SPD) bremste Gohdes Euphorie und wies darauf hin, dass sich zunächst einmal die Fraktionen über das Thema beraten sollten.

Schließlich nannte die Forstoberinspektorin noch zwei Vorfälle, die dem Forstbetrieb im vergangenen Jahr Kosten verursacht habe. Der Gewittersturm vom Juni habe zum Beispiel im Bereich des Gutes Wissmannshof Geröll und Schlamm auf die Forstwege gespült und Wege zerstört. Den Instandsetzungsaufwand bezifferte Gohde auf 10 500 Euro. Kosten in Höhe von zusammen 47 000 Euro hatte der Betrieb Stadtwald für Sofortmaßnahmen in Folge des Hangrutsches im Dezember an der B 80 bei Bonaforth. Jetzt soll untersucht werden, wo genau das Wasser herkam. Auch werde geprüft, ob nicht vielleicht die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim dafür zuständig sei.

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