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A-7-Zubringer: Bagger sollen in zwei Jahren rollen

Ausbau der Behelfsausfahrt Mengershausen A-7-Zubringer: Bagger sollen in zwei Jahren rollen

Die Pläne zum Ausbau der einzig verbliebenen Behelfsausfahrt Deutschlands schreiten weiter voran – wenn auch langsam. Einen verlässlichen Zeitplan für die Arbeiten an der A 7 bei Mengershausen gibt es weiterhin nicht.

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Viel tut sich nicht: Die Behelfsabfahrten bei Mengershausen können also noch einige Jahre genutzt werden.

Quelle: Hinzmann

Klar scheint aber, dass es noch mindestens eineinhalb bis zwei Jahre dauern dürfte, bevor die ersten Bagger rollen. Das jedenfalls geht aus einer Stellungnahme der zuständigen niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim gegenüber dem Tageblatt hervor. Demnach befindet man sich derzeit „in den letzten Detailarbeiten im technischen Entwurf“, wie Behördenleiter Udo Othmer mitteilte. Parallel dazu würden die „schalltechnische Untersuchung“ und der „landschaftspflegerische Begleitplan“ erarbeitet. Diese Arbeiten würden noch im laufenden Jahr abgeschlossen, sagte Othmer. Im Anschluss werde der sogenannte Vorentwurf dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zur Genehmigung vorgelegt. Die Verwaltung der Gemeinde Rosdorf werde in jeden der Schritte eingebunden.

An den bisherigen Plänen zum Ausbau der Behelfsausfahrt (Tageblatt berichtete) habe sich nichts Grundlegendes geändert, sagte Othmer. Er gehe weiterhin davon aus, dass auf der Ostseite der A 7 mit den Arbeiten begonnen wird. Unter anderem soll dabei auch die dortige Tank- und Rastanlage um etwa 80 Lkw-Stellplätze erweitert werden. Die Raststätte auf der Westseite kann wegen Platzproblemen nicht erweitert werden. Hier sollen jedoch die sich hinter der Tankstelle befindenden Parkplätze besser angebunden werden. Die Behelfsausfahrten werden im Zuge der Bauarbeiten wahrscheinlich geschlossen.

Bis es so weit ist, werden aber noch Jahre vergehen. Nach der Genehmigung durch das BMVBS ist das Planfeststellungsverfahren zur Erlangung des Baurechts durchzuführen, wobei dann auch die politischen Gremien der Gemeinde Rosdorf eingebunden werden sollen. Das alles wird nach Othmers Schätzung weitere anderthalb bis zwei Jahre in Anspruch nehmen. Dann erst könnten auch erste Kostenschätzungen für das in der Gemeinde Rosdorf umstrittene Bauprojekt vorgenommen werden.

Unterdessen ist die Landesbehörde dabei, die Freigabe der Südfahrbahn der A 7 zwischen Parensen und Göttingen vorzubereiten. Witterungsbedingt war es hier zu Verzögerungen gekommen. Othmer rechnet nun mit einem Abschluss der Arbeiten bis spätestens März. Dann kann in diesem Bereich der Verkehr auch in Richtung Kassel dreispurig rollen.

Von Andreas Fuhrmann

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