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A7-Konferenz auf Erfolgsspur

Zehn Projekte umgesetzt A7-Konferenz auf Erfolgsspur

Fünf Monate nach der ersten und überregional beachteten A7-Konferenz in Göttingen sind zehn Projekte umgesetzt oder konkret vorbereitet worden. Sie sollen mehr Sicherheit auf der Autobahn bringen. Dieses „außerordentliche Ergebnis“ teilte am Mittwoch Landrat Bernhard Reuter (SPD) im Kreistag mit.

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Quelle: CH

Göttingen. Nach etlichen und zum Teil schweren Unfällen auf der Autobahn 7 zwischen Northeim und Lutterberg einschließlich der Drammetal-Abfahrt auf die A38 hatten sich im vergangenen Sommer etwa 40 Vertreter aller Kommunen an dieser Strecke und zuständigen Behörden einschließlich Polizei zu einer A7-Konferenz getroffen. Dazu eingeladen hatte Landrat Reuter. Gemeinsam wollten sie Möglichkeiten ausloten und vereinbaren, um die A7 für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen - „ohne Zuständigkeitsdünkel und Schuldzuweisungen“, so Reuter. Inzwischen seien alle erarbeiteten Ideen umgesetzt oder würden vorbereitet.

Die Projekte

  • Seit Oktober dürfen Reisende auf der A7 zwischen Dreieck Drammetal und Lutterberg nur noch maximal 120 Stundenkilometer schnell fahren.
  • 2016 werden die Mittelschutzplanken von Göttingen bis zur südlichen Landesgrenze verstärkt.
  • Künftig wird alle zwei statt vier Jahre geprüft, ob die Fahrbahnen noch griffig genug sind.
  • Unfallstellen sollen künftig schneller als bisher geräumt und gereinigt werden, um lange Staus zu verringern.
  • Richtung Süden werden die Fahrbahnmarkierungen erneuert und ihre Sichtbarkeit regelmäßiger überprüft.
  • Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird in der sogenannten Hundskurve von der A38 auf die A7 eine Tempomessanlage aufgestellt.
  • Es wird weitere Großkontrollen von Lkw geben, zwei gab es bereits.
  • Nach Abschluss eines Pilotprojektes bei Laatzen wird entschieden, ob auch im Raum Göttingen auf der A7 ein neues System zur Geschwindigkeitsüberwachung mit dem Titel „Section-Control“ eingesetzt wird.
  • In Hann. Münden wird zurzeit getestet, ob sogenannten Pförtnerampel an den Ortseingängen und Richtung Hedemünden ein immer wiederkehrendes Chaos durch Umleitungsverkehr mindern können.
  • Im kommenden Jahr sollen alle bisher ausgewiesenen Umleitungsstrecken für den Fall einer Vollsperrung auf der A7 überprüft werden.

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