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A7 bei Göttingen: SPD fordert Tempo 120

Einheitliche Regelung A7 bei Göttingen: SPD fordert Tempo 120

Die SPD will Autofahrer auf der Autobahn 7 bei Göttingen ausbremsen, damit Anwohner weniger durch Verkehrslärm gestört werden. In einem Antrag zur nächsten Ratssitzung fordern sie für beide Fahrtrichtungen zwischen den Göttinger Anschlussstellen ein Tempolimit von 120 Stundenkilometer.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen/Grone. Bereits geringer Lärm schade der Gesundheit, erklärt die SPD-Ratsfraktion in ihrem Antrag. An Autobahnen nehme die Lärmbelastung dennoch stetig zu – Tag und Nacht. Und sie „macht auch vor Stadtteilgrenzen nicht Halt“. Darunter würden besonders viele Göttinger leiden, die in Grone, Groß Ellershausen und anderen Stadtteilen in Autobahnnähe wohnen und arbeiten. Vor diesem Hintergrund fordert die SPD einen „flächendeckenden Lärmschutz an der A7.“ Und der ließe sich am einfachsten durch ein Tempolimit erreichen. Generell sollten Auto- und Motorradfahrer zwischen den beiden Göttinger Anschlussstellen nur noch maximal 120 Kilometer je Stunde fahren dürfen. Mit diesem Ziel soll die Stadtverwaltung laut Antrag Kontakt mit der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Kontakt aufnehmen.

Zurzeit gibt es nachts zwischen den beiden Göttinger Anschlussstellen auf der A7 keine Geschwindigkeitsbeschränkung, tagsüber in der Zeit von 6 bis 20 Uhr nur in Fahrtrichtung Süden auf 120 km/h. In Richtung Norden besteht nach Angaben der Autobahnpolizei unbegrenzt freie Fahrt.

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