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ASB stattet Rettungswagen mit Ebola-Sets aus

Notfallset angeschafft ASB stattet Rettungswagen mit Ebola-Sets aus

Der ASB-Kreisverband Hann. Münden hat seine Rettungswagen mit Ebola-Sets ausgestattet. Auch die Mitarbeiter wurden unterwiesen, wie Schutzanzüge anzulegen sind.

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Die Schutzanzüge decken den gesamten Körper ab.

Quelle: EF

Hann. Münden. Die Sets beinhalten Schutzanzüge und -brillen, Masken, Handschuhe und Füßlinge, erklärt ASB-Geschäftsführer Nils Borcherding. Weil das Ebola-Virus hochansteckend ist und über Schleimhäute und Körperflüssigkeiten übertragen wird, gilt die komplette Abschirmung des Körpers als wirksamster Schutz für alle, die mit Infizierten in Kontakt kommen. Borcherding: „Allerdings birgt gerade das An- und Ausziehen der Schutzanzüge eine Fehlerquelle und somit eine große Gefahr für die Ansteckung. Daher ist eine Einweisung aller medizinischen Kräfte unerlässlich.“

Außerdem habe der Kreisverband vor einigen Wochen 2500 Euro für die ASB-Klinik in Gambia gesammelt werden, sagt Borcherding. 

Gemeinsam mit anderen ASB-Gliederungen und der Ko-Finanzierung des Projektes durch das Auswärtige Amt hätten insgesamt 142 000 Euro gesammelt werden können, Hilfsgüter würden Anfang November in Gambia erwartet. Borcherding: „Die Lieferung beinhaltet  unter anderem Schutzanzüge und –brillen, Mundschutze, Handschuhe, Chlorbleiche, Abfalleimer, berührungslose Fieberthermometer und Infusions-Lösungen.“

Mit dem Projekt solle verhindert werden, dass das meist tödlich verlaufende Ebola-Fieber nach Gambia eingeschleppt wird. Das Land ist nach  offiziellen Angaben bisher von der Seuche verschont geblieben.

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