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ASC Open im Tischfußball im Clubhaus in Göttingen

Ssssst und Knall ASC Open im Tischfußball im Clubhaus in Göttingen

Einfach mal ans Gerät stellen und loskickern – so läuft das hier nicht. Die Kontrahenten, darunter auch einige Frauen, bereiten sich sorgfältig aufs Tischfußball-Match vor, jeder nach seiner Methode. Manche verpassen den Griffen der Stangen Gummiüberzüge und spielen mit Handschuhen. Andere bevorzugen Tennis-Griffbänder, die sie sorgsam um die Stangengriffe wickeln, um mehr Haftung zu haben.

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Enges Match: Malte Schlüter und Nationalspieler Ingo Aufderheide spielen gegen die Göttinger Bernd Kensy und Branco Vrbic (v. l.).

Quelle: Pförtner

Göttingen. Auch wenn hier Amateure ebenso wie in Vereinen spielende Profis an den Start gehen: Ernst nehmen die Spiele beim ASC Open im Tischfußball im Clubhaus an der Danziger Straße alle. Konzentriert wird an den Tischen gespielt, und das Niveau ist hoch. Ssssst und Knall und der Ball ist drin – nicht nur bei Nationalspieler Ingo Aufderheide von der KGB (Krökelgemeinschaft Badenstedt) Hannover.

Gespielt wird bei diesem Challenger-Turnier des Deutschen Tischfußball-Bundes an acht Tischen gleichzeitig. 32 Doppel-Teams sind am Start. In einer Vorrunde mit einigen Spielen wird eine Rangliste ermittelt – die ersten 16 Teams landen im Profifeld, die anderen 16 im Amateurfeld. In der Vorrunde werden zwei Gewinnsätze bis 5 Tore gespielt, in der Hauptrunde drei Gewinnsätze.

„Es ist ja auch ein Nervenspiel“

Die Spiele haben nichts mit wildem Kneipen-Gekrökel zu tun. Quatschen während des Matches ist verboten, Kurbeln sowieso und mit den Stangen so hart anschlagen, das der Gegner dadurch irritiert wird, ist ein Foul. Während der Spiele können Auszeiten genommen werden.

„Es ist ja auch ein Nervenspiel“, sagt Mitorganisator Stefan Kroker vom ASC und lässt sich nach einem Spiel erst einmal erschöpft auf einen Stuhl fallen. Der 44-Jährige kickert seit 18 Jahren. Der ASC spielte einige Jahre in der Bundesliga, geht derzeit allerdings in der zweiten Bundesliga auf Torejagd.

Bei den ASC Open gehe es allerdings nur um Ruhm und Ehre und nicht um Geld, betont Kroker, der am Ende mit seinem Mitspieler Mario Klaffert zwölfter wird. Für die Ehre nehmen sich die Spieler viel Zeit: Die Vorrunde beginnt um 12 Uhr, die Sieger stehen um 22 Uhr fest.

Sieger bei Profis und Amateuren
Im Profifeld konnten am Ende Thomas Kroll und David Strzelczyk aus Leipzig den Sieg bejubeln. Auf Platz zwei kamen Ingo Aufderheide und Malte Schlüter (Hannover), Rang drei belegten Oskar Neda und Damien Lisau. Die Plätze vier und fünf holten die beiden Lokalmatadoren-Doppel vom ASC Bernd Kenny/Branco Vribric und Timo Reinhold /Michael Buss. Bei den Amateuren gewannen Mario Kurth /Rainer Müller (Göttingen) vor Yannic Hartmann / Bernd Kettner (Fulda) und Thomas Pechstein/Behrus Booth (Göttingen).
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