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Achim und Xenja tanzen

35 Grad lassen die Region schwitzen Achim und Xenja tanzen

Die Region stöhnt. Nach mäßigem Beginn hat der Sommer am Wochenende richtig aufgedreht. Temperaturen weit über der 30-Grad-Marke haben die Südniedersachsen gehörig ins Schwitzen gebracht. Wer konnte, vertrieb sich die Zeit am See oder im Freibad. Schattenplätze waren heiß begehrt. Der Deutsche Wetterdienst meldete: der heißeste Tag des Jahres.

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Badefreuden: Sina, Alina und Nadine Behre mit Cousin Philipp Behre (v. l.) in Seeburg.

Quelle: Schneemann

Göttingen. Darauf hatten die Freibadbetreiber seit Mai gewartet: Sonne satt und schweißtreibende Temperaturen. So waren die Freibadfeste etwa in Hardegsen und Weende wahre Publikumsmagneten.

Auch das Bad am Seeburger See konnte sich über mangelnden Zuspruch nicht beklagen.

Knapp über die 35-Grad-Marke kletterte das Thermometer am Sonntag in Göttingen. 35,1 Grad hat Ronald Radtke von der Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes in Geismar am späten Nachmittag um 17.06 Uhr als Spitzenwert gemessen – deutlich mehr als noch am Sonnabend. „Der heißeste Tag des Jahres“, sagte Radtke.

Rekordhitze: So gehen die Menschen in der Region damit um.

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Auch wenn der Hitzerekord von 1992 mit 37,9 Grad gestern nicht geknackt wurde: „So eine hohe Temperatur gab es im August seit 1927 erst fünfmal.“ Grund für die tropischen Temperaturen ist das Zusammenspiel von Hoch Achim und Tief Xenja. Dadurch wurde sehr heiße Luft aus Afrika nach Deutschland geschaufelt.

Änderung ist laut Radtke auch heute nicht in Sicht: „Es werden Montag noch ähnliche Temperaturen erreicht“, sagte er am Sonntag. Im Laufe des Montags und der kommenden Tage könne es zu Gewittern kommen.

Nicht für jeden war die Hitze ein Segen. Mehrere Patienten mussten wegen Kreislaufproblemen behandelt werden. Die Göttinger Berufswehr etwa hatte wegen des Wetters gestern merklich mehr zu tun als an einem gewöhnlichen Sonntagnachmittag.
Nach Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes soll es auch in der kommenden Woche sommerlich weitergehen. Die Temperaturen sollen jedoch etwas zurückgehen.

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Es wird richtig heiß – Sonnabend und Sonntag. „Am Sonntag werden ziemlich sicher Höchsttemperaturen von bis zu 35 Grad im Schatten erreicht“, sagt Matthias Hans, Leiter der Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Geismar. Der bislang wärmste Wert des Jahres wurde dort mit 32,3 Grad am 27. Juli gemessen.

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