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„Man ist wirklich entspannter“

Otto-Hahn-Gymnasiums in Göttingen „Man ist wirklich entspannter“

Eine Weltkarte, ein Frauengesicht und ein Baum - diese und andere Muster zieren nun die Wände des Aufenthaltsraumes des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) in Göttingen. Das Besondere daran: Die Motive sind alle Zentangle-Muster, die fünf Achtklässlerinnen während einer AG gezeichnet haben.

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Seit August zeichnen die Schülerinnen des OHG in ihrer Zentangle-AG unter der Leitung von Kunstlehrerin Petra Siebert phantasievolle, strukturierte Muster für die Wände des Aufenthaltsraums.

Quelle: Richter

Göttingen. Seit August zeichnen die Schülerinnen des OHG in ihrer Zentangle-AG unter der Leitung von Kunstlehrerin Petra Siebert phantasievolle, strukturierte Muster für die Wände des Aufenthaltsraums. Bis jetzt haben sie zwei Wände mit vielen unterschiedlichen schwarzen Mustern bemalt, die zusammen ein großes Bild, wie zum Beispiel ein Frauengesicht, ergeben. Die dritte Wand soll Siebert zufolge bis Weihnachten fertig werden.

Der Begriff Zentangle setzt sich aus den Wörtern „Zen“ und „tangle“ zusammen, wobei „Zen“ für eine Art der Meditation steht und „tangle“ „Gewirr“ bedeutet. „Zentangles bestehen aus einer Reihung von abstrakten Mustern, die miteinander verbunden sind“, erklärte Siebert und ergänzte, dass diese Kunstform vor allem zur Entspannung diene. Die entspannende Wirkung bestätigte auch die 13-jährige AG-Teilnehmerin Pauline: „Es ist sehr beruhigend, Zentangles zu malen. Man ist wirklich entspannter.“ Das bestätigte auch die 14-jährige Neele: „Man ist nicht mehr so gestresst wie vorher.“

Die Idee zur Bemalung der Wände stamme ursprünglich vom Kooperationspartner der Schule, P.O.S. Kresin Design Rosdorf, erzählte Siebert. Die AG habe dafür auch 20 Art-Edding-Stifte zur Verfügung gestellt bekommen.

Das Projekt mache ihnen sehr viel Spaß, sind sich die Schülerinnen einig. Auch das Ergebnis gefalle ihnen und ihrer Lehrerin sehr gut. „Die Weltkarte finde ich am besten, weil alle von uns daran mitgezeichnet haben“, sagte Annika, 13 Jahre alt. Auch ihren Eltern gefielen die Kunstwerke sehr, erzählten die 14-jährige Janina und die 13-jährige Janice.

aa

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