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Adelebser Grundschüler sparen Strom und Wasser

Fifty-fifty-Modell Adelebser Grundschüler sparen Strom und Wasser

Der Strom- und Wasserverbrauch in der Grundschule Adelebsen ist 2014 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesunken. Damit erhält die Schule aufgrund des Anfang 2014 eingeführten Fifty-fifty-Modells etwas Geld vom Rat der Gemeinde.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Adelebsen. Das Modell sieht vor, einen materiellen Anreiz für das Energiesparen in öffentlichen Gebäuden zu setzen. Die im Lauf eines bestimmten Zeitraums eingesparten Energiekosten werden geteilt. Die eine Hälfte bleibt bei der Gemeinde als dem Träger der Einrichtung, die andere wird den Nutzern des Gebäudes zur Verfügung gestellt. Das Modell wurde auf einen Ratsbeschluss hin zunächst in der Grundschule Adelebsen eingeführt.

Für die zog nun Bauamtsleiter Markus Baran Bilanz. Der Stromverbrauch sei von 2013 auf 2014 um gut 1000 Kilowattstunden gesunken, der Wasserverbrauch um rund 70 Kubikmeter. Damit fielen in diesem Bereich gut 500 Euro weniger Energiekosten an, von denen die Gemeinde nun die Hälfte an die Grundschule weiterreichen soll.  Der Gasverbrauch war dabei nicht berücksichtigt worden, weil durch die Sanierung von Fenstern und Heizung hier äußere Faktoren für einen ganz erheblichen Rückgang des Verbrauchs verantwortlich waren.

Die von SPD und Grünen im Rat durchgesetzte Einführung des Fifty-fifty-Modells war anfangs umstritten. CDU-Vertreter hatten bemerkt, dass Energiesparen selbstverständlich sein solle und zudem Jo-Jo-Effekte gefürchtet. Thorsten Hüne (Pro Erbsen) hatte darauf verwiesen, dass es sich um eine freiwillige Leistung der Gemeinde handele. Petra Löb-Kompart (Grüne) sah nun im Umweltausschuss einen Erfolg für das Projekt: „Mich freut das richtig.“ Sie und Brigitte Bindseil (SPD) regten an, das Modell auf andere öffentliche Gebäude in der Gemeinde zu übertragen.

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