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Adelebser Haushalt ausgeglichen

Entwurf vorgestellt Adelebser Haushalt ausgeglichen

Der Haushalt der Gemeinde Adelebsen für das kommende Jahr bewegt sich wieder in einem ganz ruhigen Fahrwasser. Wieder einmal konnte Kämmerer Gerald Wucherpfennig den Ratsmitgliedern bei der Einbringung des Zahlenwerks mitteilen, dass dieses ausgeglichen ist – und zwar sowohl im Ergebnis-, als auch im Finanzhaushalt.

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Quelle: dpa

Adelebsen. Die sparsame Haushaltspolitik im Flecken hat allerdings ihren Preis. Der besteht in einem geringen Maß an Investitionen. Gerade einmal knapp 322 000 Euro will die Gemeinde nach dem nun vorgestellten Entwurf im kommenden Jahr aufwenden.

Der mit 76 000 Euro größte Teil davon soll in den Radwegebau fließen. Weitere knapp 56 000 Euro sind als Investitionszuweisung für die Breitbandversorgung eingeplant. Für 41 000 Euro soll ein neues Feuerwehrfahrzeug erworben werden.

Darüber hinaus sind noch 40 000 Euro für die Dorferneuerung in Eberhausen vorgesehen. Für ebenfalls 40 000 Euro soll ein Transportfahrzeug für die Jugendpflege im Flecken gekauft werden.

Wucherpfennig lobte die Politiker, die den Haushalt nun beraten werden, dafür, dass sie in den Budgetgesprächen nie das Augenmaß verloren hätten.  In altbekannter Manier warnte Wucherpfennig vor einer Schuldenpolitik. Er wies darauf hin, dass der bislang letzte Kredit im Flecken Adelebsen 1979 aufgenommen worden sei.

Dies sei zwar positiv. Zugleich zeige sich jedoch, welch langfristige Folgen mit einem solchen Kredit verbunden seien. Denn dieser Kredit laufe noch bis zum Jahr 2023. Bürgermeisterin Dinah Stollwerck-Bauer (CDU)sagte, sie hoffe, dass die Kreisumlage auch 2013 stabil bleiben werde. Auch sie griff auf das Jahr 1979 zurück. Damals hatte der Flecken noch 7018 Einwohner, Mitte 2012 waren es nur noch 6550. Der demographische Wandel treffe den Flecken auch finanziell, denn weniger Einwohner bedeute weniger Einnahmen.

Für Diskussionsstoff bei den Haushaltsberatungen könnten die Ortsratsbudgets sorgen. Diese sind für 2013 trotz mehrfacher Forderungen aus den Orten nicht erhöht worden.

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