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Adelebser Kinder erleben spannende Filmnacht

„Schätze gibt es nur in China" Adelebser Kinder erleben spannende Filmnacht

Sieben Kinder im Alter zwischen acht und neun haben am Freitag in Adelebsen eine spannende Nacht verbracht. Sie sahen den Film „Maleficent – Die dunkle Fee“, gingen auf eine Nachtwanderung mit Schatzsuche und übernachteten anschließend im Mehrgenerationenzentrum (MGZ).

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Angelina Jolie und ihre Tochter Vivienne Jolie-Pitt in einer Szene des Films „Maleficent - Die dunkle Fee“.

Quelle: Frank Connor

Adelebsen. „Es gibt keine Geister“, weiß Joris. „Und keine Schätze – und wenn, dann nur in China, wo die Könige wohnen“, ergänzt Noah. Aber da hat er sich geirrt. Schätze gibt es auch in Adelebsen, wie der Achtjährige und seine Kameraden feststellen konnten. Zwar nicht aus Silber und Gold, aber immerhin aus Süßigkeiten und Knicklichtern. Versteckt waren die Kostbarkeiten auf dem Hof der Grundschule. Dorthin gingen die Kinder, nachdem sie das Adelebser Burggelände erkundet hatten. Und zwar ohne Taschenlampen – sie sollten ihre Sinne schulen, zum Beispiel vorbeifliegende Fledermäuse bemerken und die vielen unterschiedlichen Geräusche erkennen, die nachts zu hören sind.

 

Die „Lange Kinonacht“ ist ein gemeinsames Angebot des Kinder- und Jugendbüros Adelebsen (KJB) und des MGZ. Kathrin Braunsdorf vom KJB und Hartmut Koch vom MGZ betreuten die Kinder, assistiert von Saskia Stude. Die 22-Jährige hat als Kind selbst an vielen ähnlichen Veranstaltungen teilgenommen und möchte durch ihre Hilfe für die damalige schöne Zeit etwas zurückgeben.

 

"Um acht", antwortete Fabian anfangs auf die Frage, wann sie wohl ins Bett gehen würden. Tammo wollte länger durchhalten: „Es ist Wochenende – vielleicht um zehn?“. Doch es wurde weit nach Mitternacht, bis die sechs Jungen und das einzige Mädchen, Ronja, endlich erschöpft einschlummerten.

 

Von Hauke Rudolph

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