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Adelebser wollen ihr Schwimmbad retten

DLRG sammelt 2538 Unterschriften Adelebser wollen ihr Schwimmbad retten

Die Adelebser kämpfen um den Fortbestand ihres Schwimmbads. Den Aufruf der DLRG-Ortsgruppe Adelebsen/Dransfeld, das Bad nicht zu schließen, haben bereits mehr als 2500 Bürger unterschrieben.

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Präsentieren die Unterschriften: (v.l.) Margret Reinecke (DLRG), Landrat Bernhard Reuter, Bernd Brombacher (DLRG), Bürgermeiser Holger Frase.

Quelle: ef

Adelebsen. Die Liste mit den Unterschriften hat Ortsgruppen-Vorsitzende Margret Reinecke Göttingens Landrat Bernhard Reuter (SPD) bei einem Treffen vor dem Bad übergeben, zu dem mehr als 100 Menschen aller Altersgruppen gekommen waren.

Sie sei von der Resonanz völlig überwältigt, freute sich eine sichtlich überraschte Reinecke, und auch Reuter betonte, er sei von der Präsenz so vieler Leute beeindruckt: „das ist eine eindeutige Willensbekundung.“ Die Entscheidung, was mit dem Bad geschehe, liege letztlich beim Kreistag. Er werde „dafür kämpfen“, dass sich die Abgeordneten gegen eine Schließung aussprechen, betonte Reuter. Im Haushalt seien mittelfristig, das heißt für das Jahr 2017, 360000 Euro für die notwendige Sanierung des Bads vorgesehen, vielleicht könne das Geld sogar schon 2016 fließen.

Sollte das Bad geöffnet bleiben, müssten Worten aber auch Taten folgen, sagte der Landrat: „Eine Unterschrift ist schnell geleistet, die Menschen müssen das Bad auch nutzen.“  Die Chancen, dass das Bad weiter geöffnet bleibt, und zwar in Trägerschaft des Kreises, scheinen also gut zu stehen. Weitaus ungewisser ist hingegen, was mit der Sporthalle geschehen wird. Die im Rat des Fleckens vertretenen Fraktionen von CDU und SPD sowie der Grünen haben den Kreistag dazu aufgefordert, die Halle in Trägerschaft des Kreises zu belassen und zu betreiben. Reuter steht dem eher skeptisch gegenüber.

Er favorisiert eine Lösung, bei der die Gemeinde Adelebsen das Gebäude der Albert-Schweitzer-Schule (die am Ende dieses Schuljahrs schließt) sowie die Sporthalle erwirbt und anschließend vom Kreis Zuschüsse für den Unterhalt erhält. „Flecken und Landkreis müssen eine gemeinsame Lösung finden“, sagte er an Bürgermeister Holger Frase (SPD) gewandt. 

Von Hauke Rudolph

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