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Bei Wärme atmet die Batterie durch

Advertorial Bei Wärme atmet die Batterie durch

Wie praxistauglich sind e-Autos wirklich? Diese Frage wollen wir in Kooperation mit VW beantworten. Die Leser von zehn Tageszeitungen testen eine Woche lang zehn mit Strom betriebene Fahrzeuge, die von VW zur Verfügung gestellt wurden. Über die Erlebnisse und Erfahrungen unserer Leser berichten wir täglich.

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Kostenfreier Strom während des Einkaufens: Tageblatt-Tester Edgar Schulz und seine Partnerin Sonja Riedel beladen den E-Golf,

Quelle: Christoph Mischke

Göttingen. Tageblatt-Autotester Edgar Schulz hat mit dem E-Golf bereits ordentlich Kilometer gemacht. Er war in Einbeck, Kreiensen, Springe, Eisenach und sogar auf Norderney. Seiner Erfahrung nach ist jede längere Tour, die an die Nennreichweite von 300 Kilometern stößt oder diese überschreitet, ob der nicht flächendeckenden Lade-infrastruktur nur mit sehr viel Planung, Geduld und manchmal auch Glück zu meistern. Für den Nahbereich hingegen fällt seine Bewertung durchweg positiv aus: „Für Fahrten in der Stadt, zur Arbeit, zum Einkaufen, also alles im Umkreis von rund 20 Kilometern ist der Golf bestens geeignet“, befindet Schulz.

Im e-Golf nutzt er dazu den Eco+-Modus. Der Antritt sei dann merklich träger als im Normal-Modus, aber das sei im meist zähen Stadtverkehr egal. Speziell an warmen Tagen hat Schulz einen netten Effekt ausgemacht: „Mir scheint, als atme die Batterie bei Wärme durch, denn wenn ich an solch einem Tag klug fahre und die Rekuperation nutze, kann es passieren, dass ich mit mehr Ladekilometern ankomme, als ich losgefahren bin.“

Schulz und seine Partnerin Sonja Riedel versuchen als ökologisch denkende Menschen überflüssige Fahrten zu vermeiden. „Wenn wir etwas einzukaufen haben, verbinde ich es grundsätzlich mit Fahrten, die ich sowieso machen muss und plane zeitlich einen Stopp am Supermarkt ein“, sagt der erfahrene E-Mobilist. Er nutze dabei jede Gelegenheit, um den Wagen aufzuladen, das sei so ein Sicherheitsdenken. Nie habe er in den rund drei Jahren, die er bereits ein Elektrofahrzeug besitzt, den Akku leergefahren. Stets habe er darauf geachtet, dass ein Lade-Polster von 70 bis 100 Kilometern verbleibt, um spontane Fahrten antreten zu können. Seiner Meinung nach sollten alle öffentlichen Gebäude, Supermärkte oder Sport-Arenen, also dort, wo viel Fluktuation herrscht, schon jetzt mit Lademöglichkeiten ausgestattet sein. „Zum Einkaufen fahre ich am liebsten in den Kauf Park“, lässt Schulz wissen, „denn dort gibt es eine Schnelladesäule. In einer halben Stunde lade ich dann dort etwa zwölf Kilowattstunden (kWh), das reicht für etwa 150 Kilometer.“ Auch der große Edeka-Markt am Salinenweg sei eine Option, der habe zwar keine Schnelllademöglichkeit, aber der Strom ist kostenfrei. Was Schulz allerdings so richtig in Harnisch bringt, ist die häufig mangelnde oder nicht vorhandene Kennzeichnung von Ladeplätzen für E-Autos. Er unterstellt den Fahrern von „Verbrenner-Autos“ nicht einmal Absicht, aber es sei schon verdammt ärgerlich, wenn sie zumindest nachlässig die Flächen zuparken.

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