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Ärger um Parkstreifen an der Theodor-Heuss-Straße in Göttingen

Auch SPD protestiert Ärger um Parkstreifen an der Theodor-Heuss-Straße in Göttingen

Gegen einen Parkstreifen für Autos auf dem Fußweg in der Theodor-Heuss-Straße protestiert jetzt auch die SPD im Rat der Stadt Göttingen. „Die Situation ist für Anwohner und Passanten unzumutbar“, sagte die baupolitische Sprecherin der Fraktion, Sylvia Binkenstein, nach einem Treffen mit Vertretern der dort ansässigen Christophorus-Kirchengemeinde.

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Parkende Autos an der Theodor-Heuss-Straße in Göttingen.

Quelle: Hinzmann/Archiv

Göttingen. Seit vergangenem Dezember dürfen Autofahrer ihre Fahrzeuge im Bereich der Kirche auf der Ostseite der Straße halbseitig auf dem Fußweg parken. Mit dieser Erlaubnis will die Stadtverwaltung Platz für Stadtbusse schaffen, die durch die Theodor-Heuss-Straße fahren. Folge: Auf dem Fußweg bleibt oft nur ein schmaler freier Streifen. Begegnen sich Passanten im Rollstuhl oder mit einem Kinderwagen, kommen sie nicht aneinander vorbei und müssen auf die viel befahrene Straße ausweichen. Das kommt nach Angaben der Kirchenvertreter in diesem Bereich sehr häufig vor, weil sich in unmittelbarer Nähe ein Kindergarten und das Christophorushaus der Diakonie für Menschen mit Behinderungen befinden. Kirchengemeinde, Diakonie und die Piratenpartei hatten bereits protestiert.

Nach einer Bauvorschrift für Gebäude und Zufahrten müsse für Rollstühle im Begegnungsverkehr abschnittsweise mindestens ein 1,80 Meter breiter Weg freigehalten werden, erklärte jetzt die SPD-Ratsfrau Elvan Tekindor-Freyjer auch als Mitglied des Göttinger Behindertenbeirates. Auf dem Fußweg in der Theodor-Heuss-Straße verbleibe oft aber nur ein schmaler Weg von weniger als einem Meter Breite. „Wir müssen dringend handeln“, so Binkenstein. us

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