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Dana Guth erneut ausgeschlossen

Weiter Unfriede in AfD-Kreistagsfraktion Dana Guth erneut ausgeschlossen

Die Auseinandersetzung innerhalb der Göttinger AfD-Kreistagsfraktion geht weiter. Man habe erneut den Beschluss gefasst, Dana Guth aus der Fraktion auszuschließen, hieß es in einer Mitteilung vom Dienstagabend. Ein erster Versuch war wegen eines Formfehlers vor dem Verwaltungsgericht gescheitert.

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Dana Guth ist als Spitzenkandidatin der AfD in den niedersächsischen Landtagswahlkampf gegangen.

Quelle: dpa

Göttingen. Die neuerliche Entscheidung sei in der jüngsten Fraktionssitzung Anfang der Woche gefällt worden, erklärte der Fraktionsvorsitzende Frank Rathmann. Mit Gabriele Kesten sei er sich darüber einig, dass es weiterhin keine Basis für eine künftige Zusammenarbeit mit Dana Guth gebe. „Die Differenzen sind unüberwindbar.“

Bereist im September hatte die Fraktion versucht, Guth „mit sofortiger Wirkung aus der Fraktion auszuschließen.“ „Zu große Differenzen in der Zusammenarbeit veranlassten uns zu diesem Schritt“, sagte Rathmann damals. Guth halte sich nicht an die Fraktionsdisziplin, schilderte Rathmann und berichtete von „Disputen“ und „Stress“ innerhalb der Fraktion. „Eine konstruktive Fraktionsarbeit ist nicht möglich“, sagte Rathmann.

Zuvor hatte man der Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten die Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Mit dieser konnte Guth die Vorwürfe der Fraktionsmitglieder allerdings nicht entkräften. „Ferner steht immer noch der Verdacht der verdeckten Parteienfinanzierung im Raum“, so Rathmann weiter. In diesem Zusammenhang habe sich die Fraktion bereits von dem bisherigen Büroleiter Pierre Hillebrecht getrennt.

Weder Guth noch der AfD-Landesvorstand wollten sich am Mittwoch auf Nachfrage zu dem Ausschluss äußern.

Rat Katlenburg-Lindau jetzt ohne AfD

Im Rat der Gemeinde Katlenburg-Lindau wird die AfD ab sofort nicht mehr vertreten sein, wie Bürgermeister Uwe Ahrens am Mittwoch mitgeteilt hat. Grund sei, dass die bisherige AfD-Ratsfrau Daniela Kasper nicht mehr im Gemeindegebiet wohnt. Damit habe sie ihre Wählbarkeit verloren und müsse den Sitz im Rat der Gemeinde abgeben. Weil die Partei keine Ersatzperson mehr habe, heißt es in der Mitteilung, bleibe der frei werdende Sitz bis zum Ablauf der Wahlperiode 2016-2021 unbesetzt. Das hatte der Rat festgestellt. Gleiches gilt für die von Kasper wahrgenommene Funktion als beratendes Mitglied des Ortsrates in Lindau.

Von Markus Scharf

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