Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
Agenten-Fahrzeuge im Miniaturformat begeistern bei Sonderausstellung

Modellbau-Börse Agenten-Fahrzeuge im Miniaturformat begeistern bei Sonderausstellung

Was er nicht alles kann: per Knopfdruck lässt sich der Schleudersitz aktivieren, ein Maschinengewehr an der Stoßstange abfeuern und ein Schutzschild vor die Heckscheibe fahren. Wer denkt, dass das nur in James-Bond-Filmen möglich ist, der hat sich getäuscht. Denn es gibt den Aston Martin DB 5 auch in Wirklichkeit. Und zwar nicht nur in irgendeinem Filmmuseum als unerreichbares Ausstellungsstück, sondern als Modell im Maßstab 1:43. 

Voriger Artikel
„Man darf Jugendliche nicht fallen lassen“
Nächster Artikel
Zwölftklässler des Otto-Hahn-Gymnasiums lassen ihr Knochenmark typisieren

Tuk Tuk aus „Octopussy“: Gefährt und James-Bond-Figur in Miniatur.

Quelle: Peter Heller

Mit Freude führte Martin Schmidt die kleinen Spielzeugautos am Sonntag bei der Modellbörse in der Weender Festhalle vor. Neben dem normalen Tauschprogramm, bei dem rund 35 Aussteller ihre kleinen Modell-Schätze anboten, gab es die James Bond-Kollektion als Sonderausstellung zu sehen. „Und sehen Sie mal hier“, sagte Schmidt und deutete auf das Modell einer Ente, die im Film mit einer Nonne besetzt einen Berg herunterrollt. „Man sieht sogar die Einschusslöcher.“ 

Ein weiteres Exemplar ist der sogenannte „Tuk Tuk“ aus Octopussy. Eine winzige Bond-Figur sitzt hinten auf dem aufgemotzten Motoroller, auf der Miniaturstraße liegen kleine Apfelsinen verteilt. 

Massenware wenig beliebt

Kleinteilig ging es auch auf der eigentlichen Börse zu. Wie gewohnt boten die Aussteller Eisenbahngleise, kleine Häuschen, Figuren oder weiteres Zubehör an. „Dabei ist Massenware nicht sehr beliebt“, so Schmidts Erfahrung. Vielmehr gehe es den Sammlern um Stücke, die nicht mehr produziert werden. Und davon hat Aussteller Peter Seydel eine Menge anzubieten. Auf seinem Tisch liegen mehrere Originalverpackungen mit Spielzeugwagen aus der DDR. Trotz ihres Alters leuchten sie noch in hellem Gelb. Anfangs seien die Spielzeugautos noch ebenso aufwendig hergestellt worden, wie die Äquivalente in Westdeutschland. Mit der Verstaatlichung allerdings habe die Qualität abgenommen. „Deswegen sind gerade die frühen Exemplare begehrt.“ 

Besonderen Wert hat ein Modell allerdings generell nur, wenn man dazu auch noch die Originalverpackung hat. „Einzeln bringt ein solcher Aston Martin aus den Sechzigern vielleicht 60 bis 70 Euro. Mit Verpackung und Katalog kann er bis zu 250 Euro wert sein.“

                                                                                                                                                  Von abs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen