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Aktion des Göttinger Gesundheitsamtes für Schulen

Impfteams besuchen 2000 Sechstklässler Aktion des Göttinger Gesundheitsamtes für Schulen

Eine Infektion, beispielsweise mit Masern oder Keuchhusten, kann mit einer Impfung verhindert werden. Deshalb organisiert das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen eine Impfaktion für alle Sechstklässler. Die Informationen und Unterlagen darüber hat die Stadtverwaltung jetzt an die Eltern und Schulen verschickt.

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Quelle: Erichsen/dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Während des Besuches der  ärztlich geleitete Impfteams in den Schulen werden alle Impfausweise durchgesehen, so der Pressesprecher der Stadt, Detlef Johannson. Es gebe ferner Beratungen zu fehlenden Impfungen. Falls erforderlich werde direkt in der Schule gegen Windpocken, Masern-Mumps-Röteln und Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten-Kinderlähmung geimpft. Aber nur dann, wenn die Einverständniserklärung der Eltern vorliegt. Darüber hinaus erhalten die Schüler schriftlich individuelle Empfehlungen wegen weiterer Schutzimpfungen wie zum Beispiel gegen Hepatitis B, Meningokokken und gegen Humane Papillomviren (HPV).

Die Aktion betrifft laut Johannson rund 2000 Schüler der sechsten Klassen in Stadt und Landkreis. Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut in Berlin (Stiko) sollten die Schüler in diesem Alter zweimal gegen Masern-Mumps-Röteln und dreimal gegen Hepatitis B geimpft sein sowie nach vollständig abgeschlossener Grundimmunisierung im Säuglingsalter und nach einer Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten-Auffrischimpfung vor der Einschulung eine weitere Auffrischimpfung gegen Tetanus, Diphtherie und  Keuchhusten erhalten. Wer in der Altersgruppe der Neun bis 17jährigen noch ungeimpft und bislang nicht an Windpocken erkrankt ist, sollte sich gegen Windpocken impfen lassen.

„Ziel der Aktion, die in den vergangenen Jahren sehr gute Resonanz hatte, ist es, durch Information der Eltern in Kombination mit der direkt in der Schule angebotenen Impfmöglichkeit den Impfschutz der gesamten Altersgruppe zu vervollständigen“, so Johannson. Denn ein ausreichender Impfschutz sei die beste Vorsorge zur Vermeidung von Infektionskrankheiten.

bib/eb

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