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Aktion im Haus der Kulturen bringt Göttinger und Flüchtlinge zusammen

Fest der vielen Sprachen Aktion im Haus der Kulturen bringt Göttinger und Flüchtlinge zusammen

Etwa 400 Hundert Besucher haben sich am Sonnabend auf dem ersten Göttinger „Sommerfest der vielen Sprachen“ im Haus der Kulturen amüsiert – und kennengelernt.

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Crafter‘s Blend brachten irische Musik ins Haus der Kulturen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Als eine Art Börse sollte das Fest mit Kinderaktionen und Musik aus vielen Ländern Göttinger, Flüchtlinge und andere Migranten zusammenführen. Das Konzept sei aufgegangen, sagte nach gut neun Stunden Party mit außergewöhnlich positiver, fröhlicher Stimmung der Vorsitzende der Zukunfts-Werkstatt, Jawed Yazdani.

Bei dieser Frage kommt nicht nur Yasin aus Syrien ins Grübeln, auch Susa Müller aus Geismar muss überlegen: Wer bezahlt in Deutschland die Sozialversicherungen? Es ist eine der vielen Fragen aus dem Einbürgerungstest, die das Nachbarschaftszentrum Grone in eine Quiz abfragt. Schon bei dem Erklärungsversuch zur  Sozialversicherung lachen Müller und der 22-jährige Flüchtling gemeinam. Dann schlendern sie weiter zum Buffet, auf das immer mehr Gäste Schüsseln mit Salate, Fladenbrot und viele andere Leckereien aus vielen Ländern stellen.

Auf dem Platz vor dem Haus der Kulturen jonglieren Kinder mit Tellern und modelieren mit Ton, es gibt einen Flohmarkt und vor allem Musik: aus Irland und Lateinmamerika, Funk und Disco. Und am Abend Zumba-Tanz, bei dem die jungen Männer aus Eritrea ebenso auf der Bühne ihre Hüften schwingen wie die Seniorin vom nahen Hagenberg und Susa Müller aus Geismar.

Gemeinsam mit den Initiativen „Göttingen hilft“ und der Hochschulgruppe ConnAction hat die Zukunfst-Werkstatt das Fest organisiert. „Wir wollen Migranten und Göttinger zusammenbringen und hoffen, dass einige als Paten Flüchtlinge für ihren Weg in den Alltag an die Hand nehmen“, erklärt Michaela Theilmann von ConnAction. Dazu verteilte sie Fragebögen: an Flüchtlinge und potenzielle Paten. An diesem Abend geht das Konzept in familärer Stimmung auf.

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