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Aktionen zum Frauentag in Göttingen

Her-story und Nanas Aktionen zum Frauentag in Göttingen

Bunte Nana-Figuren in der Stadt, eine Her-story, eine Kundgebung am Gänseliesel und eine Diskussion mit dem Oberbürgermeister: Mit unterschiedlichen Aktionen machen Initiativen am Wochenende auf den internationalen Frauentag am Sonntag, 8. März, aufmerksam.

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Mit Nanas: Agnieszka Zimowska und Ruth Rorig.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Gewerkschaftsfrauen vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Gewerkschaft Verdi und der IG Metall organisieren bereits am Sonnabend, 7. März, einen Aktionstag auf dem Göttinger Marktplatz. Dabei werden gebastelte Nana-Figuren mit Schildern aufgestellt, auf denen Parolen wie „Gleiches Geld für gleiche Arbeit“ stehen. Mit einem Her-story-walk wollen die Gewerkschafterinnen Passanten auf Errungenschaften der Frauenbewegungen während der vergangenen 200 Jahre hinweisen.

„Wahlrecht, Selbstbestimmung in Beziehungen und für den eignen Leib, Erwerbsbeteiligung und Ausbildungsfreiheit: Alles was heute für Frauen selbstverständlich erscheint, ist erstritten worden“, so die Gewerkschaftssekretärin Agnieszka Zimowska von der DGB-Region Südniedersachsen Harz. Gleichstellung im Berufs- und Familienleben sei aber noch nicht umfassend erreicht. „Der Mindestlohn ist Teil unserer Errungenschaften. Wir werden dank ihm die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen zwar nicht schließen, aber um ein gutes Stück reduzieren.“ Dem bunten Aktionstag schließen sich laut DGB auch gewerkschaftlich Aktive aus dem Bereich Sozial- und Erziehungsdienste an, die derzeit in einer Kampagne um verbesserte tarifliche Bedingungen für die Arbeit in Kindergärten des Landkreises und der Stadt kämpften. Stündlich soll es einen Jubel-Flashmob geben, bei dem das bisher Erreichte gefeiert wird.

Im Anschluss an die Gewerkschaftsaktion setzt ein feministisches Bündnis um 14 Uhr am Gänseliesel die Aktionen fort. Das Motto  dabei lautet: „Grenzenlos feministisch kämpfen – kein Platz für Antifeminismus, Rassismus, Homo- und Transphobie“. Die Veranstalterinnen wenden sich in einer Mitteilung auch „gegen starre Grenzen zwischen Männlichkeiten und Weiblichkeiten“ und beklagen die „Hetze gegen sexuelle Vielfalt in Schullehrplänen“.

Am eigentlichen Frauentag, Sonntag, 8. März, organisiert das Göttinger Frauenforum im Deutschen Theater, Theaterplatz 11, ein Gespräch mit Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD). Es beginnt um 11 Uhr im DT-Keller. Die Moderation hat Christa Bauer-Schmidt.

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