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Aktionsplan gegen Stickoxide

Kein Diesel-Fahrverbot Aktionsplan gegen Stickoxide

Ein Fahrverbot für Dieselautos ist in Göttingen zurzeit kein Thema. Die Stadt setzt auf andere Aktionen, um Stickstoffdioxid (NO2) in der Luft zu reduzieren. Zumal die Lage nicht akut ist: Nach überhöhten Werten in den Jahren 2013 bis 2015 lag der NO2-Durchschnittswert im vergangenen Jahr wieder im Normbereich.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Ob das in diesem Jahr so bleibt, ist allerdings offen. Von Januar bis April wurden an einer Station des Lufthygienischen Überwachungssystems Niedersachsen (LÜN) in der Bürgerstraße im Monatsdurchschnitt 45 bis 48 Mikrogramm NO2 je Kubikmeter Luft gemessen. Der seit 2010 gültige Grenzwert beträgt 40 Mikrogramm im Jahresdurchschnitt. Im Mai lag der Wert bei 38 Mikrogramm.

Am Donnerstag hatten mögliche Fahrverbote für Fahrzeuge mit Dieselmotoren in München und anderen Großstädten Autofahrer aufgeschreckt. Die Kommen wollen damit hohen NO2-Werten begegnen. Auch in niedersächsischen Städten wurden jüngst erhöhte Werte festgestellt. Trotz der Entspannung im vergangenen Jahr überprüfe die Stadt Göttingen zurzeit ihren Luftreinhalteplan von 2011, sagte am Donnerstag Verwaltungssprecher Detlef Johannson. Er war aufgestellt worden, um Feinstaub zu reduzieren. Zu den „Maßnahmen“ gehören Überlegungen, den Verkehr besser besser fließen zu lassen, Stadtbusse auf Elektroantrieb umzustellen und nicht motorisierte Verkehrsmittel zu fördern.

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