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Aktionstag im Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrum

„Klimaschutz muss auf Schreibtisch beginnen“ Aktionstag im Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrum

Mitmachaktionen und jede Menge Informationen: Das hat es am Sonnabend bei der „Gunz-Open“, dem Erlebnis- und Mitmachtag des Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrums (Gunz), gegeben, bei dem sich verschiedene Umweltverbände vorstellten.

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Hartwig Ehlert mit Wiesen- und Waldpilzen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Klimaschutz muss auf dem Schreibtisch beginnen“, hieß es auf einem Plakat im Treppenhaus des Gunz. Das finden auch Ralph Mederake und Hermann Merkord vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). In ihrem Büro hatten sie einen Schreibtisch aufgestellt, bei dem den Besuchern vor Augen geführt wurde, wie man bei ganz alltäglichen Dingen die Umwelt schützen kann.

Zum Beispiel der Computer: „Die Herstellung eines Computers verbraucht 150 Kilogramm Kohlenstoffdioxid“, erklärte Mederake. Dabei könnte man auch auf gebrauchte Geräte zurückgreifen, bevor man einen neuen anschafft. Der BUND geht da mit gutem Beispiel voran und hat das Göttinger Büro mit solchen „recyclten“ PCs bestückt.

Natur zu entdecken gab es hingegen beim Deutschen Jugendbund für Naturbeobachtung (DJN). Die Göttinger Ortsgruppe unternimmt Exkursionen in der Region und bestimmt dabei Pflanzen oder beobachtet Tiere.

Für die „Gunz-Open“ hatten die Naturkundler extra verschiedene Pflanzen und Muscheln mitgebracht. Mit Bestimmungsbuch und Lupe konnten Besucher die Bestimmung dann auch gleich selbst ausprobieren. Biologie-Studentin Frauke zum Beispiel schlug sich gar nicht schlecht. „Ich bin neu in Göttingen und hatte bereits vom Gunz gelesen, also bin ich einfach vorbeigekommen.“

Und während DJN-Mitglied Mike Kuschereitz spannend über sein Lieblingsthema Muscheln referierte, fasste seine Kollegin Nele Richter-Harder treffend zusammen: „Es geht hier einfach um den Anspruch, ein bisschen die Natur zu verstehen.“

Von Benjamin Köster

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