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Göttinger "Eiszeit" beginnt

Eislaufen an der Lokhalle Göttinger "Eiszeit" beginnt

Wie aus ihrer Idee etwas Konkretes wird, können in diesen Tagen die Auszubildenden Alissa Simmert und Laura Pawlik beobachten. Während ihres Ausbildungsprojekts organisieren die beiden jungen Frauen die Eisbahn „Eiszeit“ hinter der Göttinger Lokhalle, die am 26. November eröffnet wird.

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Alissa Simmert und Laura Pawlik sind die Chefinnen der Eisbahn an der Lokhalle.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Simmert und Pawlik befinden sich im dritten Lehrjahr ihrer Ausbildung bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG). Seit ungefähr vier Monaten kümmern sich die Göttingerinnen um die Eisbahn.

Die Planung der Gestaltung des Eisbahn-Geländes gehört auch zu ihren Aufgaben. Die Besucher erwarte „ein großes Gastrozelt und ein Umkleidezelt mit Sternenhimmel“, erklärt Pawlik und fügt an: „Außerdem soll es einen fünf Meter hohen geschmückten Tannenbaum und viele beleuchtete Bäume geben.“ Zu ihren Ideen gehören auch Beete mit Rindenmulch und ein Winterlandschaftsbanner. Das Eis für die Eisbahn komme kurz vor der Eröffnung, sagt Simmert. „Innerhalb der nächsten Tage muss alles stehen.“

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Schon bald kann hier Schlittschuh gelaufen werden.

Quelle: CH

Die Auszubildenden kümmern sich unter anderem auch um die Werbung für die "Eiszeit", die Schulanmeldungen, die Personalbestellung und die Sponsorenakquise. „Wir organisieren alles, was man so braucht, um die Eisbahn zehn Wochen lang in Betrieb zu halten“, erläutert die 22-jährige Simmert.

 
Besonders sei in diesem Jahr das große Gastrozelt mit einem neuen Caterer. „Das Essen wird nicht mehr an den Holzbuden verkauft, sondern im Gastrozelt“, sagt die 21-jährige Pawlik. „Nach unseren Vorstellungen soll das Zelt mit viel Licht und Deko richtig einladend aussehen.“

Pawlik und Simmert wollen mit ihren Ideen „eine Winterlandschaft“ entstehen lassen. „So eine Atmosphäre hinzubekommen, ist auf diesem Gelände nicht einfach“, sagt Simmert. „Nicht mit der Lokhalle im Hintergrund, zwei weißen Zelten und schwarzen Gummimatten um die Eisbahn herum. Das ist eher praktisch als atmosphärisch.“ Dennoch haben beide ihr Bestes gegeben und alles versucht, was möglich war, versichert die 22-Jährige.

Die jungen Frauen sind sehr gespannt, wie das Ergebnis ihrer Arbeit bei ihren Chefs und den Eisbahn-Besuchern ankommen wird. „Bisher war alles recht stressfrei, und wir sind zufrieden und stolz auf unsere Arbeit“, erklärt Simmert und ergänzt: „Wir sind ein eingespieltes Team und sprechen uns gut ab. Bisher hatten wir auch noch keinen Streit.“

Zu sehen, dass eine Idee langsam Gestalt annimmt, habe Simmert besonders gefallen. „Es ist richtig toll, ein eigenes Projekt zu haben und eigene Entscheidungen treffen zu dürfen“, sagt Pawlik.

   

Eisbahn "Eiszeit"

Die Eisbahn „Eiszeit“ öffnet am Sonnabend, 26. November, um 11 Uhr. Das Programm der Eröffnung umfasst unter anderem eine Rede des Göttinger Bürgermeisters Ulrich Holefleisch (Bündnis 90/Die Grünen), einen Tanz-Auftritt einer Gruppe der Tanzschule Krebs und Kinderschminken. Öffnungszeiten der Eisbahn sind von Montag bis Donnerstag von 15 bis 19 Uhr und freitags von 15 bis 21 Uhr. Am Sonnabend und Sonntag ist die "Eiszeit" von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

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