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Alle Mitglieder wählen Kandidaten

Landratskandidaten nicht in Sicht Alle Mitglieder wählen Kandidaten

Die CDU im Kreis Northeim will sowohl die Kandidaten für den Kreistag als auch den CDU-Landratskandidaten für die Kommunalwahlen 2011 per Urwahl durch alle Mitglieder bestimmen lassen. Das hat jetzt der Kreisvorstand beschlossen.

Urwahlen sind bei der CDU wie unter anderem im Landkreis Göttingen schon länger üblich. Nach einer landesweiten Mitgliederumfrage zieht der Northeimer Kreisverband jetzt nach. Die Urwahlversammlung zur Kür des Landratskandidaten solle noch möglichst 2010 stattfinden, sagte CDU-Kreisverbandssprecher Tobias Kreitz. Im Vorstand seien mehrere Kandidaten im Gespräch. Es sei auch nicht auszuschließen, dass aus den Reihen der Mitglieder noch Vorschläge kämen. Eine neue Kommunalverfassung, die noch dieses Jahr im Landtag beschlossen werden soll, betrifft nach Ansicht von Kreitz nicht die Kandidatenaufstellung.

Im Landkreis Göttingen gibt es ein Jahr vor den Kommunalwahlen am 11. September 2011 auch noch keine Kandidaten, die ihren Hut öffentlich in den Ring geworfen haben. Der CDU-Kreisverband legte aber bereits mit dem 5. April den Termin der Mitgliederversammlung fest, die die Listen für die Kreistagskandidaten beschließen sollen. Er denke, dass spätestens dann auch der Kandidat oder die Kandidatin für den Landratsposten beschlossen sein werde, sagte der Göttinger Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Fritz Güntzler. Ein Findungsgremium aus geschäftsführendem Vorstand und weiteren Personen sei in „aller Ruhe“ dabei, einen Landratskandidaten zu suchen. Es gebe verschiedenste Gedankenmodelle, so Güntzler. „Wir sind relaxt und beobachten mit Schmunzeln, dass von der SPD, obwohl für den Sommer angekündigt, noch kein Kandidat bekannt ist.“ Wahlkampfauftakt für die Christdemokraten soll ein kommunalpolitischer Kongress am 17. September in Göttingen werden.

Ob 2011 die Stichwahlen bei Bürgermeister- und Landratswahlen wegen geringer Wahlbeteiligung im zweiten Wahldurchgang abgeschafft werden sollen, ist in der CDU in Hannover noch nicht entschieden. Er persönlich habe sich noch nicht entschieden, sagte Güntzler. Er sei zwar ein Freund von Stichwahlen, aber es gebe für beide Seiten gute Argumente. Er empfehle in jedem Fall, eine Diskussion darüber sein zu lassen, was taktisch klüger wäre.

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