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„Alles glattgezogen“

Göttinger Gemeindewahlausschuss „Alles glattgezogen“

Im zweiten Anlauf hat der Göttinger Gemeindewahlausschuss am Montagnachmittag die endgültige Kandidatenliste für die Kommunalwahl am 11. September festgelegt. Demnach stellen sich 542 Kandidaten zur Wahl.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. „Herzlich willkommen zur zweiten ersten Sitzung des Gemeindewahlausschusses“, meinte Gemeindewahlleiter Erik Feßler zur Begrüßung. Denn in der ersten Sitzung am Mittwoch vergangener Woche war einiges schiefgegangen. Vor allem waren dem Ausschuss unvollständige Listen vorgelegt worden. Einige Vorprüfungsergebnisse waren in diese Liste eingearbeitet worden, andere nicht, erläuterte Feßler am Montag den Hauptgrund für die Vertagung der allerersten Sitzung.

Nachgerechnet und geprüft

Nun aber „ist alles glattgezogen“, versicherte Feßler. „Wir haben jeden Kandidaten noch einmal nachgeprüft und alles x-fach nachgerechnet.“

Elf Parteien und Gruppierungen hatten Kandidaten für die Kommunalwahl in der Stadt Göttingen am 11. September gemeldet: SPD, CDU, Linke, Grüne, FDP, Piraten, Freie Wähler, die Antifaschistische Linke, „Die Partei“, Alfa und die Wählergemeinschaft Herberhausen. Sie reichten 576 Wahlvorschläge ein - 337 für den Göttinger Stadtrat und 239 für die neun Ortsräte. Schon in seiner Sitzung in der vergangenen Woche hatte der Wahlausschuss 34 Kandidaten herausgestrichen - die meisten davon, weil sie die vorgeschriebene persönliche Zustimmungserklärung nicht eingereicht hatten.

542 Kandidaten zur Wahl

Damit erklären die Kandidaten, mit ihrer Aufstellung einverstanden zu sein. Außerdem hatten einige Parteien mehr Kandidaten als die maximal zulässigen 13 gemeldet. Bei dem Wahlvorschlag der Piraten für den Ortsrat Nikolausberg lagen zudem nicht genügend Unterstützerunterschriften vor.

Nach den Streichungen stellen sich am 11. September nunmehr 542 Kandidaten zur Wahl - 316 für den Stadtrat, 226 für die Ortsräte. Die entsprechenden Listen will die Göttinger Stadtverwaltung spätestens im Laufe des Dienstags ins Internet stellen: goettingen.de. hein

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Von Redakteur Matthias Heinzel