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Am Wochenende werden Holzstapel entzündet

Osterfeuer Am Wochenende werden Holzstapel entzündet

Vor allem in in Niedersachsen und Westfalen wurde und wird der uralte Brauch des Osterfeuers gepflegt. Das sagt der Braunschweiger Professor für Regionalgeschichte, Gerd Biegel. 

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Viel Rauch, und trotz Regens viele Besucher: Osterfeuer 2008 in Bovenden.

Quelle: Heller

Die Menschen feierten damit ursprünglich die Auferstehung der Natur nach dem langen Winter. Das Feuer sollte den Winter endgültig „zum Schmelzen bringen“. Der heidnische Kult sei wegen seiner Popularität später von den christlichen Kirchen für sich reklamiert worden. Sehr strenge Pastoren hätten jedoch immer wieder von der Kanzel gegen die Osterfeuer gepredigt. Laut Biegel habe sich im Braunschweiger Land zwischen den Dörfern bald ein regelrechter Wettstreit um das stärkste und hellste Osterfeuer entwickelt.

Auch in Südniedersachsen werden am Osterwochenende mit Einbruch der Dunkelheit wieder kleine und große Holzstapel entzündet – für manche ebenfalls ein Wettstreit. Vielerorts gehört längst auch die Bratwurst zum Brauchtum, und mitunter pilgern die Menschen mit Fackeln zum Osterfeuerplatz. Auf dieser Seite gibt das Tageblatt eine Übersicht über die Osterfeuer der Region. 

                                                                                                                         Von epd/be

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